Strategien
27. Februar 2014

„Das Messen mit den Besten sollte Ansporn für Verbesserungen in der eigenen Arbeit sein“

Bei den portfolio Awards errang die Deutsche Telekom im vergangenen Jahr den Sieg in der Kategorie „Bester Pensionsfonds/CTA“. Im Gespräch mit portfolio blickt Klaus Schott, Prokurist des Telekom-Pensions­fonds, zurück und erläutert, was ihn zur Teilnahme an den Awards motiviert hat.

Was hat die Deutsche Telekom zur Teilnahme an den portfolio Awards bewogen?
Es gab für uns zwei wesentliche Gründe zur Teilnahme: Auf der einen Seite stellt sich für unternehmenseigene Versorgungsträger stets die Frage der Wahrnehmung und Wertschätzung für die betriebliche Altersver­sorgung durch die Beschäftigten. Wir sind der festen Überzeugung, dass der Award ­dazu beiträgt, eine größere Wahrnehmung wie auch eine höhere Wertschätzung zu erzeugen. Auf der anderen Seite hat die Deutsche Telekom im Jahr 2013 das Kapitalanlage­management rechtlich unabhängiger Versorgungsträger in einer einheitlichen, einrichtungsübergreifenden Governance-Struktur gebündelt. Kernpunkt der Struktur ist einerseits ein die Versorgungsträger in der Kapitalanlage beratendes Pension Asset Committee; andererseits eine gebündelte Kapitalanlageverwaltung durch die Wahl eines einheit­lichen Fiduciary Managers. Mit diesem ­Kombinationsmodell fühlten wir uns für eine Teilnahme gut auf­gestellt.
 
Welcher Aufwand war mit der Bewerbung verbunden?
Der Aufwand für eine angemessene ­Bewerbung ist nicht zu unterschätzen, jedoch lohnt sich das Ergebnis.

Gab es intern oder extern Resonanz auf den Gewinn der portfolio Awards?
Eine große Resonanz konnten wir intern verzeichnen. Wir konnten mit dem Gewinn des Awards zeigen, dass die betriebliche ­Altersversorgung bei der Deutschen Telekom in sehr professionellen Händen liegt und überaus erfolgreich gemanagt wird. Dies hat zu einer entsprechenden Resonanz durch das Management und die Beschäftigten geführt. Auch von externer Seite haben wir ­Resonanz verzeichnet. So konnten wir in den vergangenen Monaten verstärkt den Kombinationsansatz des Kapitalanlagemanagements bei der ­Deutschen Telekom in die Fachöffentlichkeit tragen, zum Beispiel durch Vorträge und ­Artikel in der Presse.
 
Welcher Nutzen und welche unerwarteten ­Nebeneffekte ergaben sich intern und extern aus dem Gewinn des Awards?
Den tatsächlichen, eventuell gar mone­tären Nutzen abzuschätzen, ist sicherlich schwierig. Wir werden jedoch genau be­obachten, ob sich der Gewinn des Awards auch in den Zahlen der Neuanmel­dungen zur ­betrieblichen Altersversorgung über die ­Entgeltumwandlung auswirken wird.

Welcher Nutzen kann sich aus Ihrer Sicht für Pensionsfonds und CTAs durch die Teil­nahme ergeben?
Das Messen mit den Besten kann und sollte stets Ansporn für Verbesserungen in der eigenen Arbeit sein. Wenn die Auslobung der Awards eine Verbesserung, ein Lernen von Best Praxis in der Welt der betrieblichen Altersversorgung erreicht, so hat neben den Beschäftigten und deren Arbeitgebern sicherlich auch die gesamte betriebliche Altersversorgung gewonnen. Insofern können wir nur jeden Pensionsfonds und CTA ermutigen, an den portfolio Awards teilzunehmen.

portfolio institutionell, Ausgabe 2/2014

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