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29. September 2021

Die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe wird „Bester Immobilieninvestor“

Der Award für den besten Immobilieninvestor geht 2021 an eines der größten berufsständischen Versorgungswerke in Deutschland: Die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe (ÄVWL).

In den vergangenen fünf Jahren ist deren Gesamtanlagevermögen um circa 30 Prozent gestiegen. Gleichzeitig nahm die Immobilienallokation von 20 auf 25 Prozent zu. „Das durch beide Faktoren entstandene­ Wachstum hat die ÄVWL im Immobilienbereich wirksam und zielorientiert umgesetzt“, urteilt die dreiköpfige Jury aus Dr. Stephan Kloess (KRE Kloess Real Estate), Prof. Justus Vollrath (Piqon Portfolio-Management-Beratung) und Prof. Dr. Matthias Thomas (Real Exchange AG) in ihrer Laudatio.

Den Preis an Karin Groß, Leiterin Immobilien bei der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe, überreichten Prof. Thomas seitens der Jury und seitens des Sponsors Achim von der Lahr, Geschäftsführer bei Wealthcap. Die Preisträgerin zeigte sich denn auch hoch erfreut über die Auszeichnung: „Es ist mir ­eine unglaubliche Ehre“, so ­Karin Groß. Die ÄVWL verfolgt bei Immobilien eine Core-Satellite-Strategie. Man habe die vergangenen­ sieben Jahre stark daran gearbeitet, das Portfolio zu stabilisieren und diskutiert: „Wann kommt der Schwan? Die Preise kannten ­immer nur eine Richtung.“ ­Strukturelle Veränderungen im Einzelhandel habe man frühzeitig ­erkannt und Projektentwicklungen ­beendet, das Portfolio stabilisiert, gesichert und veredelt. „Wir sind durch die Pandemie ohne ­jede Blessur gekommen“, erklärte Groß. Ein Lob der Jury galt denn auch dem vor drei Jahren eingeführten Business Intelligence ­Programm, das auch Groß in ihrer Dankes­rede hervorhob: „Das Programm gibt uns die vollständige Transparenz über die gesamte Immobilien-Kapitalanlage und das fondsübergreifend. Das ist für uns ein hilfreiches Tool gewesen, gerade auch in der Pandemie.“

Die direkten Immobilieninvestitionen der ÄVWL sind zu 100 ­Prozent in eine Investmentstruktur in Form einer Investment-KG überführt worden. Die Jury lobt zudem die klaren Verantwortungs- und Entscheidungsstrukturen und den detaillierten Controlling-Prozess. „Ressourcen und Stärken werden da eingesetzt, wo sie zielführend wirken, beispielsweise werden Projektentwicklungen mit Joint-Venture-Partnern durchgeführt, wo auf ein Alignment of Inter­est geachtet wird.“ Beim Ankauf sowie bei der Bestandsbeurteilung und der Optimierung der Fonds würden ESG-Kriterien explizit angewendet.

Auf Platz zwei schafft es die LV 1871. Platz drei geht an die Soka-Bau.

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