Die Bayerische beteiligt sich an einem Projektentwickler

Die Versicherungsgruppe „die Bayerische“ steigt als Gesellschafter beim Erlanger Projektentwickler S&P Commercial Development ein. Unter anderem treibt das Unternehmen in zentraler Lage von Erlangen ein neues Stadtquartier für die PSD-Bank Nürnberg voran. Archivbild: PSD-Bank Nürnberg.
Künftig hält die Versicherungsgruppe rund ein Drittel der Anteile des Projektentwicklers S&P Commercial Development. Die verbleibenden zwei Drittel liegen bei den bisherigen Gesellschaftern.
Die Versicherungsgruppe „die Bayerische“ steigt als Gesellschafter beim Erlanger Projektentwickler S&P Commercial Development ein, der vor allem Immobilien in den Segmenten Wohnen und Basic Retail – also Gebäude, die der Grundversorgung dienen – errichtet. Die beiden Partner unterhalten seit 2018 geschäftliche Beziehungen.
Künftig hält die Bayerische rund ein Drittel der Anteile des Projektentwicklers. Die verbleibenden zwei Drittel liegen weiterhin bei den bisherigen Gesellschaftern, bestehend aus der Sontowski & Partner GmbH und drei Family Offices.
S&P Commercial Development will expandieren
Mit dem Engagement der Bayerischen schaffe die S&P Commercial Development die Grundlage dafür, das operative Geschäft gezielt weiterzuentwickeln, heißt es in einer Mitteilung der Partner. Mit dem Einstieg wolle die Bayerische ihr Engagement in werthaltigen Immobilieninvestments mit Fokus auf Wohnraum in wachstumsstarken Regionen stärken.
„Mit der Bayerischen gewinnen wir einen starken, langfristig orientierten Partner, mit dem wir unsere strategische Weiterentwicklung konsequent vorantreiben können“, sagt Sven Sontowski, Geschäftsführer von S&P Commercial Development. „Die gestärkte Kapitalbasis und die Erweiterung unseres Gesellschafterkreises um einen etablierten institutionellen Partner versetzt uns in die Lage, neben der klassischen Akquisition für Projektentwicklungen auch unser Service-Development-Geschäft auszubauen, das wir in den letzten neun Jahren erfolgreich etabliert haben“, merkt Sontowski an.
Als neuer Gesellschafter bringe die Bayerische Stabilität und strategische Impulse sowie zusätzliche Entwicklungspotenziale ein, heißt es. Insbesondere im Bereich Service Development werde durch zusätzliche Mandate aus dem Umfeld der Bayerischen eine weitere Stärkung des Geschäfts erwartet.
Namhafte Bauherren aus dem Finanzsektor
Die S&P Commercial Development hatte den Geschäftsbereich in den vergangenen Jahren als weiteres Standbein ausgebaut. Neun Projekte mit insgesamt über 180.000 m² Bruttogeschossfläche wurden demnach bislang realisiert.
Aktuell setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben drei Großprojekte in Bamberg, Erlangen und Nürnberg um. Sie haben einen gemeinsamen Nenner: namhafte Bauherren aus dem Finanzsektor.
Mit dem Carl-Meinelt-Viertel in Bamberg entsteht für die Sparkasse Bamberg ein Mixed-Use-Quartier. In zentraler Lage Erlangens entwickelt die S&P Commercial Development zudem ein neues Stadtquartier für die PSD-Bank Nürnberg. Darüber hinaus ist sie im Auftrag der Umweltbank als Entwickler für das sogenannte Umweltquartier in Nürnberg unterstützend tätig.
„Mit dem Einstieg als Gesellschafter entwickeln wir die langjährige Zusammenarbeit mit der S&P Commercial Development gezielt weiter und stärken unsere Aktivitäten im Immobilienbereich“, kommentiert Thomas Heigl. Laut dem Vorstandsmitglied bei der Bayerischen verfügt S&P Commercial Development „über ein etabliertes Geschäftsmodell und umfassende Erfahrung in der Umsetzung von Projekten. Darauf bauen wir auf. Die Partnerschaft ist darauf ausgerichtet, das operative Geschäft gemeinsam weiterzuentwickeln und zusätzliche Entwicklungspotenziale zu erschließen.“
Hanse-Merkur kauft Düsseldorfer Wohnprojekt
Die Hanse-Merkur Grundvermögen AG (HMG) hat vor kurzem die Wohnprojektentwicklung „Loretta Living“ im Düsseldorfer Stadtteil Unterbilk übernommen. Wie berichtet, umfasst der Neubau 113 Wohnungen, 73 Tiefgaragenstellplätze und 209 Fahrradstellplätze. Der Immobilienkomplex mit einer Gesamtwohnfläche von rund 7.400 m2 sei kürzlich fertiggestellt worden und derzeit zu rund 80 Prozent vermietet.
Autoren: Tobias BürgerSchlagworte: Einzelhandelsimmobilien / Retail | Gewerbeimmobilien | Wohnimmobilien
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