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7. Oktober 2020

Die Kreissparkasse Biberach glänzt mit ihrem Kapitalmarktgeschäft

„Vor dem Hintergrund der zur ­Verfügung stehenden­ Unternehmensressourcen positioniert sich die Kreissparkasse Biberach sehr zeitgemäß“, heißt es in der ­Laudatio der Jury, zu der ­neben Prof. Dr. Friedrich Thießen von der TU Chemnitz noch Prof. Dr. Jens Kleine von der Hochschule München, Volker Liermann, Partner der Ifb Group, und Prof. Dr. ­Stefan Zeranski von der Ostfalia Hochschule für ­angewandte Wissenschaft­ gehören.

Mit der Kreissparkasse Biberach aus Oberschwaben ging der erste Platz in der Kategorie „Beste Bank“ in diesem Jahr an eine Bank aus einer Region, die selbst Hidden Champion sei. Doch nicht nur das: Wie Prof. Dr. Friedrich Thießen von der TU Chemnitz, der die Jury auf der Bühne repräsentierte, in ­seiner Laudatio ausführte, ­beeindruckte die Bank die ­Jury insbesondere­ mit ihrem eigenen Kapitalmarkt­geschäft, sie sei ­darin ein echter ­Hidden Champion: „Die Bank setzt durch umfangreiches­ eigenes Kapitalmarkt­geschäft positive Akzente vor dem Hintergrund ­regulatorischer Anforderungen und des Niedrigzinsumfelds. Das hat uns wirklich gefallen, dieses Kapitalmarkt­geschäft.“

Zudem lobte die Jury auch die sehr hohe Kernkapitalquote und den Einsatz des periodischen Going-­Concern-Ansatzes im ­Risikocontrolling. Außerdem erfolge die Sicherstellung der ­Zahlungsfähigkeit über die tägliche Ermittlung des ­Liquiditätsbedarfs, hob die Jury lobend hervor.

Für den Sponsor GAM Investments war Christopher Hönig im ­Tempodrom zugegen und gratulierte den Siegern, Dr. Dominik Reiter und Manfred Schad. „Unser Geschäft ist tatsächlich Team­arbeit. Wir haben zum ersten Mal mitgemacht und den Hut in den Ring ­geworfen, sind seit 25 Jahren anders aufgestellt als andere Sparkassen und ­haben unser Kapitalmarktgeschäft aufgebaut ­sowie die Volumina ­entsprechend gesteigert. Wir sind eine Perle im Sparkassenlager“, ­resümierte Schad. Und Hönig freute sich, dass „es nicht nur um die großen Banken geht, sondern auch kleinere ­Banken diesen Preis ­gewinnen können“.

Der zweite Platz in diesem Jahr ging an die Stadtsparkasse ­München. Die Jury schätzte hier die insgesamt solide Gesamt­strategie sowie ­umfassende Ressourcen durch die Größe der Bank. „Der Anteil des Strukturbeitrags am Betriebsergebnis ist positiv hervorzuheben, bei länger ­anhaltender Niedrigzinsphase ­jedoch schwierig zu halten.“ ­Positiv seien auch die ­regelmäßigen Prognoserech­nungen zur strategischen ­Ertrags- und Aufwandsplanung.

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