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26. Oktober 2020

Die LV 1871 setzt illiquide Investments konsequent ein

Die LV 1871 gewinnt den Award für die „Beste Portfoliostruktur“.

Ein zentrales Charakteristikum für die Jury war das ­Aufgreifen illiquider Anlageklassen innerhalb der ­Portfoliostruktur, „wodurch der Preisträger den Einsatz einer prozyklischen Risikosteuerung ­vermeidet. Dies ist gerade im aktuell anhaltenden ­Kontext des ­Niedrigzinsumfelds von hoher Bedeutung“, lobte die Jury in ihrer Laudatio.

„Als Franke gewinnt man nicht so oft im Fußball, daher freuen wir uns sehr über diesen anderen Pokal als Alternative“, scherzte Dr. ­Andreas Billmeyer als sichtlich gut gelaunter Sieger bei der ­Verleihung des Preises für die „Beste Portfoliostruktur“, den die Lebens­versicherung 1871 a.G. München bei den portfolio ­institutionell Awards zum zweiten Mal in Folge gewann.

Für die Jury war klar: Der diesjährige Preisträger hat die Jury durch seinen logisch konsistenten und gut strukturierten Portfolio­management-Prozess überzeugt. „Der Ausrichtung der Portfoliostruktur an den Erfordernissen der Verpflichtungsseite wird konsequent ­Rechnung getragen. Eine gute Portfoliostruktur charakterisiert sich letztlich durch ein langfristiges und stabiles Erreichen der Anlageziele,­ ohne dabei gefährlichen Schwankungen ausgesetzt zu sein. Die ­Anlage- und die Verpflichtungsseite werden insbesondere in Hinblick auf ihre Langfristigkeit konsequent aufeinander abgestimmt“, so die Juroren, die auf der Bühne durch Prof. Dr. Dirk Söhnholz, Geschäftsführer Diversifikator, vertreten wurden. Zur Jury gehören auch noch Jürgen Huth von Faros Consulting und Prof. Dr. Klaus Schäfer von der Universität Bayreuth.

Dr. Dirk Söhnholz fasste das Urteil auf der Bühne zusammen: „Wichtig waren die Strategische Asset ­Allokation, die taktische Allokation und das Controlling. Die LV 1871 hat ihre Kapitalanlagen konsequent auf die Verpflichtungen ausgerichtet, ist langfristig orientiert und aus unserer Sicht robust und ­schwankungsarm aufgestellt.“

Vor allem der konsequente Einsatz von illiquiden Investments beein­druckte die Jury. „Das ist sehr wichtig und zielführend. Wenn man das konsequent macht, kann man auf kurzfristiges Agieren zwar nicht ganz verzichten, aber es erheblich reduzieren“, kommentierte Jurymitglied Söhnholz die Preis­vergabe. Für den Sponsor DJE Kapital gratulierte Thorsten Schrieber dem Gewinner. Der Leiter Risikomanagement der LV 1871, Dr. Andreas Billmeyer, ­dankte CIO Martin Ulrich Fetzer und seinem Team, „das uns die nötigen Freiheiten lässt“.

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