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27. September 2021

Die LV 1871 überzeugt erneut mit einer konsistenten Portfoliostruktur

Die Lebensversicherung 1871 a.G. hat in diesem Jahr gleich zweimal eine Auszeichnung verdient. Neben dem Preis als „Beste ­Versicherung“ schaffte sie es auf dem Siegertreppchen ganz nach oben beim Preis für die „Beste Portfoliostruktur“ – wieder ­einmal.

Denn 2021 gewinnt der Versicherer bereits im dritten Jahr in Folge diesen Award. Dabei überzeugte die LV 1871 die Jury mit ­„ihrem ­logisch konsistenten und gut strukturierten Portfoliomanagement-­Prozess. Der Ausrichtung der Portfoliostruktur an den Erfordernissen der Verpflichtungsseite wird ­konsequent Rechnung getragen. Eine ­gute Portfoliostruktur ­charakterisiert sich letztlich durch ein ­langfristiges und stabiles ­Erreichen der Anlageziele, ohne dabei ­gefährlichen Schwankungen ausgesetzt zu sein. Die Anlage- und ­Verpflichtungsseite werden insbesondere im Hinblick auf ihre Langfristigkeit konsequent ­aufeinander abgestimmt“, lobte die ­Jury um Jürgen Huth (Faros Consulting), Prof. Dr. Dirk Söhnholz (Diversifikator GmbH) und Prof. Dr. Klaus Schäfer (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre I, Universität Bayreuth).

Weiteres ­Kriterium für die ­Entscheidung der Jury war, wie die LV 1871 ­illiquide Asset-­Klassen innerhalb der Portfoliostruktur aufgreift und damit eine prozyklische Risikosteuerung ­vermeidet. „Dies ist gerade im aktuell ­anhaltenden Kontext des Niedrigzinsumfelds von hoher ­Bedeutung“, so die Jury. Den Preis an den ­Leiter ­Risikomanagement der LV 1871, Dr. ­Andreas Billmeyer, überreichte stellvertretend für die Jury Uwe Rieken von Faros Fiduciary ­Management zusammen mit Markus Schuwerack von Edmond de Rothschild. Der ­Gewinner zeichne sich durch eine möglichst breit diversifizierte Anlagestruktur mit alternativen Anlagen aus, so ­Rieken. „Der ­Gewinner hat seine Asset-­Klassen-Struktur auf ­seine ­Verpflichtungsstruktur eingestellt. Das heißt: möglichst lange ­Duration, möglichst breit diversifiziert mit alternativen Anlagen und einen ­relativ großen Immobilienbestand in süddeutscher ­Lage.“ Dies alles habe sehr gut funktioniert.­

Andreas Billmeyer freute sich über die ­erneute Auszeichnung: „Wir haben bereits 2013 angefangen, dass Niedrigzinsumfeld zu antizipieren und sind massiv in Vorkäufe (von Rentenpapieren mit ­langer ­Duration) gegangen, auch die Immobilien haben für uns gearbeitet“, zog Billmeyer Bilanz. Er dankte auch seinen Kollegen: „Die Kollegen im Portfoliomanagement sind mit Herzblut und auch einer gewissen Kaltschnäuzigkeit dabei, auch als es ­darum ging, in der Corona-Krise in die Märkte richtig hineinzugehen.“

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