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19. Oktober 2020

Die Soka-Bau lebt Risikomanagement

Die beiden Risikomanager Dr. ­Christoph Kiehn und Kamil Sander der Soka-Bau nahmen den Preis mit Stolz ent­gegen: „Wir sind zum ­zweiten Mal hier und freuen uns sehr, dass es beim zweiten Mal schon geklappt hat mit diesem Sieg“, so Kiehn. Sander ergänzte: ­„Danke an die Jury. Die ­Auszeichnung ist ­Ansporn für uns, in der Richtung weiterzumachen, in die wir ­gehen.“

Die Soka-Bau hat alles richtig gemacht und gewinnt in diesem Jahr den Award in der diesmal bei den portfolio institutionell Awards am stärksten umkämpften Kategorie ­„Bestes Risikomanagement“. ­Amundi Deutschland, vertreten durch Stefan Schiller, gratulierte mit Martin Schliemann, geschäftsführender ­Partner bei Frankfurt ­Finance Audit, der die Jury bestehend aus Prof. Dr. Arnd ­Wiedemann von der Universität Siegen und Rüdiger ­Seiffert, Geschäftsführer von Rüdiger Seiffert Consulting, auf der Bühne ­vertrat, herzlich dem Gewinner.

Was aber überzeugte konkret? „Sehr gut gefallen hat uns die ­Aussage, dass Risikomanagement aktiver Partner und Dienstleister des Managements ist. Gerade unter dem Gesichtspunkt der Ganzheitlichkeit ist das sicherlich eine zentrale Aussage“, so die ­Jury in ihrer Begründung. „Der zweite Aspekt findet sich in der Aussage wieder, dass der Hauptfokus des Risikomanagements niemals auf dem ­Vermeiden von Risiken, sondern auf dem exakten Feststellen des ­Potenzials zum Eingehen von Risiken und dem Überwachen ­derselben liegt.“ Die Soka Bau setzt dies durch Integration des ­Risikomanagements in die bestehenden Strategien und Prozesse, wie zum Beispiel den zentralen Investmentprozess, um. Aber auch bei sonstigen ­geschäftspolitischen Entscheidungen wird das Risiko­management ­regelmäßig informiert oder prüft bereits vorab den Einfluss der ­Entscheidungen auf die Unternehmensplanung.

Auf dem zweiten Platz folgt W&W. Der Abstand zum ­Erstplatzierten „war ein Wimpernschlag“, so Jurymitglied Schliemann. „Auch bei der W&W dominiert das Verständnis von Risikocontrolling als ­Unterstützung des gemeinsamen und zielgerichteten Investitionsprozesses in der W&W-Gruppe.“ Hier fiel die Entscheidung der ­Jury nicht leicht, ob sie ­entweder den aktiven Prozess der Soka Bau bevorzugt oder eher den unterstützenden Ansatz der W&W. Dritter im Bunde wurde die KZVK Rheinland-Westfalen. Bei der KZVK hat der Jury die Aussage gut gefallen, dass über Risiken und Fehler offen gesprochen wird und diese Kultur vom Vorstand vorgelebt wird. Das ist nach ­Ansicht der Jury gelebte Nachhaltigkeit nach innen.

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