Pensionskassen
25. März 2015

Eine der ältesten Pensionskassen gibt es nicht mehr

Die Pensionskasse der Hoffmann’s Stärkefabriken ist von der Kölner Pensionskasse übernommen worden. Es betrifft knapp 500 Versicherte.

Die Kölner Pensionskasse hat zum dritten Mal die Bestände einer anderen Versorgungseinrichtung übernommen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, ist die 2002 gegründete Einrichtung fortan für die rund 500 Versicherten der Hoffmann’s Pensionskasse zuständig. Rückwirkend zum 1. Januar 2014 wurden die Bestände übertragen. Die Erlaubnis der Bafin ist bereits erteilt.
Die Pensionskasse der Hoffmann‘s Stärkefabrik, die Anfang der 1990er Jahre ihren Firmensitz von Bad Salzuflen nach Hamburg verlegt hat, gibt es seit 1879. Sie ist damit eine der ältesten ihrerZunft. Einst hatte sie bis zu 1.250 Mitglieder. Schon seit einiger Zeit kommen jedoch keine neuen Versicherten mehr hinzu, vielmehr wird die Kasse immer kleiner, so dass es heute nur noch knapp 500 Mitglieder sind. „Wir haben uns bewusst für die Kölner Pensionskasse entschieden. Wir sind zu der Entscheidung gekommen, dass wir mit der Kölner Pensionskasse den bestmöglichen Partner gewählt haben. Für unsere Mitglieder war diese Leistungsfähigkeit, die unter Beachtung größtmöglicher Sicherheit bei den Kapitalanlagen bereitgestellt wird, entscheidend“, erklärte Doris Strasas, Vorstandsvorsitzende der Hoffmann’s Pensionskasse. „Beide Unternehmen passen gut zueinander, weil es sich um Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit handelt. Mit der Bestandsübertragung können wir die Leistungsfähigkeit beider Pensionskassen innerhalb der Kölner Pensionskasse bündeln“, kommentierte Christof Heinrich, Vorstandssprecher der Kölner Pensionskasse.  
Die Kölner Pensionskasse verfolgt das erklärte Ziel, die Verwaltung weiterer Vorsorgeeinrichtungen und die Versichertenbestände anderer Kassen zu übernehmen. In der Vergangenheit ist dies bereits zwei Mal gelungen: 2006 stieß die Pensionskasse der Weser-Lotsen zu den Kölnern, 2013 kam die Hohner Pensionskasse hinzu. Das Kapitalanlagevolumen der Kölner Pensionskasse, die rund 26.500 Mitglieder zählt, betrug Ende 2013 rund 238 Millionen Euro. Für 2013 wurde eine Nettoverzinsung von 3,27 Prozent ausgewiesen. Ohne die außerplanmäßigen Abschreibungen hätte die Nettoverzinsung 3,46 Prozent betragen.
portfolio institutionell newsflash 24.03.2015/Kerstin Bendix 
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