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21. April 2026

Hanse-Merkur kümmert sich um Düsseldorfer Wohnprojekt

Projektentwicklung umfasst 113 Wohnungen. PTXRE: Wertsteigerungen spielen kurzfristig geringere Rolle.

Die Hanse-Merkur Grundvermögen AG (HMG) gibt bekannt, dass man die Wohnprojektentwicklung „Loretta Living“ im Düsseldorfer Stadtteil Unterbilk übernommen hat. Der Neubau umfasse 113 Wohnungen, 73 Tiefgaragenstellplätze und 209 Fahrradstellplätze. Der Immobilienkomplex mit einer Gesamtwohnfläche von rund 7.400 m2 sei kürzlich fertiggestellt worden und derzeit zu rund 80 Prozent vermietet. Die Vermietung erfolgt durch die HMG. Die vier- und fünfgeschossigen Gebäude bieten Ein- bis Fünfzimmerwohnungen, der Schwerpunkt liege auf Zwei- und Dreizimmerwohnungen.

„Dieser Wohnungsneubau überzeugt nicht nur durch seine hohe Bau- und Ausstattungsqualität sowie die attraktive Lage in Unterbilk. Er ist auch einer der wenigen Neubauten in Düsseldorf, die im aktuellen Umfeld auf den Markt kommen, und trifft damit auf eine anhaltend hohe Nachfrage“, sagt Ulrich Haeselbarth, Vorstand der HanseMerkur Grundvermögen AG.

Die HMG informiert, dass man die Wohnprojektentwicklung im Jahr 2022 für einen ihrer Immobilien-Spezialfonds erworben und nun auch das Asset Management übernommen hat. In diese Spezialfonds investieren über 70 Investoren gemeinsam mit der Hanse-Merkur.

Potenzial bei Mietentwicklung

Der Immobiliendienstleister PTXRE geht in einem aktuellen Whitepaper zum deutschen Wohnungsmarkt unter anderem davon aus, dass die Angebotsseite weiter strukturell eingeschränkt bleibt. „Vor dem Hintergrund des anhaltend strukturellen Angebotsengpasses an Wohnungen ist auch mittelfristig mit weiter steigenden Mieten zu rechnen“, so Andreas Trumpp, Head of Market Intelligence & Foresight bei PTXRE. In wirtschaftsstarken Regionen prognostiziert PTXRE ein Mietwachstum von über drei Prozent jährlich und damit eine Rate oberhalb der Inflationserwartung.

Über die fundamentalen Markttrends hinaus identifiziert das Whitepaper eine klare Verschiebung der Investorenperspektive. Wohnimmobilien bleiben demnach zwar die bevorzugte Assetklasse institutioneller Investoren, jedoch verändern sich die Renditeerwartungen grundlegend. Nach Jahren einer von der Wertveränderung getriebenen Performance rücken stabile laufende Erträge stärker in den Fokus. Aktuell prägen vor allem Ertragsrenditen im Bereich von rund 3,0 bis 4,5 Prozent die Gesamtrendite, während Wertsteigerungen kurzfristig eine geringere Rolle spielen. „Wir sehen einen Wechsel in der Investmentlogik. Der Wohnimmobilienmarkt wird wieder stärker von stabilen Erträgen getragen, nicht von kurzfristigen Preissteigerungen“, so Trumpp.

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