Versicherungen
22. November 2021

Helvetia feilt an ihrer Investment-Strategie

Der Schweizer Großversicherer Helvetia will seine Anlageentscheidungen verbessern und baut dazu einen neuen Bereich auf. Expertise kommt von der Deutschen Bank.

Die Helvetia-Versicherungen aus St. Gallen in der Schweiz bauen einen neuen Bereich „Investment Strategy and Research“ auf. Damit will der Allbranchenversicherer und Großanleger seine Anlageentscheidungen verbessern. Der Investment-Stratege Daniel Kunz ist neu an Bord. Er soll den Bereich am Standort Basel entwickeln.

Kunz ist am 1. November zur Helvetia-Versicherungsgruppe gestoßen, wie ein Sprecher der Versicherungsgesellschaft unserer Redaktion mitgeteilt hat. Der Neuzugang verfügt nach Angaben des Sprechers über langjährige Erfahrung als Investment-Stratege und Ökonom. Mit Hilfe seiner volkswirtschaftlichen Prognosen und Markteinschätzungen wolle die Helvetia ihren Investmentprozess weiter „stärken“, ergänzte der Sprecher.

Kunz kommt von der Deutschen Bank. Dort war er in den vergangenen fünf Jahren in verschiedenen Positionen tätig. Er hält ein Master-Diplom in Finance der Universität Lund und ein Bachelor-Diplom der Universität Zürich.

Helvetia will effizienter auf Marktschwankungen reagieren

Mit dem Aufbau des „Investment Strategy & Research“-Bereichs reagiert die Helvetia nach eigenen Angaben auf das zunehmend komplexe Marktumfeld mit schrumpfenden laufenden Renditen und höherer Volatilität. Durch das Bereitstellen von Analysen, Kapitalmarkterwartungen und Markttrends will sie ihr Anlageuniversum erweitern. Zusätzlich erhofft man sich durch einen taktischen Investmentprozess schneller und effizienter auf Marktschwankungen reagieren zu können.

Helvetia feilt an neuer Strategie

Auf der Suche nach weiteren Einnahmequellen geht die Helvetia neue Wege. Im Jahr 2019 haben die Eidgenossen eine Asset-Management-Gesellschaft gegründet. Aktuell treibt die Helvetia ihre Strategie „helvetia 20.25“ voran und verfolgt vier strategische Prioritäten.

Die Strategie sieht unter anderem vor, neue Geschäftsmodelle und Ökosysteme rund um das Kerngeschäft und im Asset Management zu erschließen. „Damit bieten wir unseren Kundinnen und Kunden innovative Dienstleistungen und werden gleichzeitig unabhängiger vom Zinsumfeld“, begründet die Versicherung ihre Pläne.

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