Alternative Anlagen
28. Oktober 2026

In einem Tag durch die Private Markets

Wir gehen in die Verlängerung: Am 24. November 2026 steigt das 3. Private Markets Forum in Düsseldorf. Ein wichtiges Thema: Continuation Funds.

„Niemals geht man so ganz“ ist ein bekanntes Lied, das auf vielen Abschiedsfeiern und in immer mehr Anlageausschüssen gesungen wird. Verlustängste kommen eben genauso auf, wenn man sich von liebgewordenen Menschen trennen muss und als Investor – unter Wert – von weniger geliebten Beteiligungen.

Letzteres lässt sich jedoch mit Continuation Vehicles verhindern. Mit dieser Finanzinnovation ist es möglich, diese Assets an sich selbst zu verkaufen. Vorausgesetzt, die Gremien fragen nicht allzu kritisch nach, steht man als Anleger – entweder als Käufer oder als Verkäufer – damit immer auf der Gewinnerseite.

Glücklich schätzen darf sich auch der General Partner, der sich bei einer solchen Transaktion weitere Management Fees sichert. Einig werden muss man sich dabei, wenn schon nicht über den Wert, so doch über den Preis des Assets – und wie sich Interessenskonflikte zwischen LPs und GPs vermeiden lassen.

Mehr zu den Verlängerungsfonds können Sie am 24. November auf dem Private Markets Forum in Düsseldorf von einem ausgewiesenen Private-Equity-Experten erfahren: Unser Keynote-Speaker Prof. Ludovic Phalippou weiht Sie in seinem Vortrag „Selling High to Yourself: Contracts and Transfer Prices in Continuation Vehicles“ in die Feinheiten des Handlings von Assets ein, die in die Verlängerung gehen.

Achtung, Spoiler: Co-Investments des GP und Incentivierungen über den Carried Interest sind wesentlich, damit sich Continuation Vehicle auch für den LP als Erfolgsmodell erweisen.

Innovationen und Weiterentwicklungen

Innovationen und Weiterentwicklungen sind auf allen Private Markets zu bestaunen und vor allem zu bewerten. Auch davon hängen wiederum die Portionierungen der einzelnen Segmente ab.

Auf dem diesjährigen Private Markets Forum gehen wir der SAA-Frage in unserer ersten Panel-Runde nach. Wie kombiniert man idealerweise die Wertsteigerungen von Private Equity mit den stetigen Ausschüttungen von Infrastruktur und der eher risikoaversen Alternatives-Variante von Private Debt?

Steht Private Equity immer in Konkurrenz zu Aktien, und ist Private Debt das bessere Fixed Income? Welche Subsegmente sind warum am attraktivsten?

Antworten geben die Limited Partner Hinnerk Breuer aus dem Pension Asset Management von Evonik und Carl-Theodor Toerring vom Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie, sowie Jannick Hunecke, Vorstand Deutsche Beteiligungs AG und Dr. Bernd Kreuter, Managing Partner von Palladio Partners.

Insights bei Secondaries

Großes Thema innerhalb von Private Equity, und auch immer mehr auf den anderen Private Markets, sind Secondaries. Diese bieten Verkäufern die benötigte Liquidität und ebnen Käufern einen risikoreduzierten Einstieg.

Ob der Fonds-Zweitmarkt derzeit Discounts oder Prämien bietet, aus welchen Gründen ein LP ein attraktives Asset verkaufen sollte oder ob der Käufer wegen des geringeren Risikos auch eine geringere Rendite erwarten muss, erfahren Sie unter anderem von Michel Fellmann, Senior Managing Director von Ardian, und Alexander Schmitt, Lead Portfoliomanager von Allianz Global Investors. Verraten dürfen wir heute schon: Secondaries sind keinesfalls Investments zweiter Wahl.

Private Equity, Private Credits, Infrastruktur

Die LP-GP-Diskussionsrunde Nummer 3 erforscht das Private-Credits-Universum und wägt Risiken und Chancen ab. Private Credits, die an dieser Stelle schon einmal als das bessere Private Equity gefeiert wurden, erfuhren jüngst reichlich Gegenwind. Grund waren KI-bedingte Sorgen um den bei den Credit-Fonds beliebten Software-Sektor.

Andererseits sorgen die gestiegenen Zinsen für Rückenwind und erhöhen die variable Verzinsung – allerdings zum Leidwesen des Kreditnehmers. Welche Entwicklung überwiegt und wie es um die weiteren Zukunftsaussichten von Private Credits bestellt ist, erfahren Sie mit Stefan Schütte von der VBL von einem erfahrenen Anleger sowie von Karsten Batran, Managing Partner bei Bright Capital, und Andrew Gern, Head of Business Development bei der MGG Investment Group.

SAA, Secondaries, GP Selection

Infrastruktur ist nicht alles – aber ohne Infrastruktur ist alles nichts: Das gilt für den Staat und für das Private Markets Forum. Aber wie investieren? Steigende Zinskosten, volatile Preise und wenig hilfreiche Regulierungen machen auch vor Energie-, Verkehrs- und digitaler Infrastruktur nicht halt.

Von widrigen Rahmenbedingungen betroffen ist vor allem die Energieinfrastruktur, in der volatile Strompreise, teureres Fremdkapital und die KI-Entwicklung Herausforderungen darstellen. Mit diesen Themen beschäftigen sich auf dem Panel unter anderem Michael Dittrich, Abteilungsleiter bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Maximilian Fieguth, Executive Director bei IFM Investors, und Torsten Heidemann, Leiter Infrastructure & Energy bei Berenberg.

Abgeschlossen wird die 3. Auflage des Private Markets Forums mit der Königsdisziplin des Investierens auf den Private Markets: der GP Selection. Die Auswahl der General Partner stellt die wesentliche Weichenstellung für eine erfolgreiche Allokation dar. Anspruch muss sein, mit dem Top Quartile der GPs zu investieren.

Für sich entscheiden muss der Investor, wie viel er internalisiert, und dann, ob ein Generalist oder viele Spezialisten mandatiert werden sollen. Seien Sie heute schon gespannt auf Einblicke von Dr. Uwe Siegmund, Chief Economist der R+V Versicherung – und natürlich auf das komplette Private Markets Forum.

Wie der Name schon sagt, findet dieses in privater Atmosphäre statt. Wir streben wie in den Vorjahren eine GP-LP-Relation von 1:2 an. Den Abschluss findet das Event mit einem Dinner, bei dem wir auch gern in Continuation gehen. Schließlich geht man niemals so ganz …

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