Wenn mittelständische Unternehmen nach Beteiligungskapital suchen, kommen dafür die unterschiedlichsten Finanzpartner infrage. Im Interview stellt Peter Pauli das Konzept der Bayerischen Beteiligungsgesellschaft vor.
Andreas Krämer arbeitet für die Deutsche Beteiligungs AG. Im Interview spricht der Managing Director über die Zusammenarbeit mit familiengeführten Unternehmen und macht deutlich, dass er großen Wert darauf legt, deren Werte und Traditionen zu respektieren.
Sparkassen finanzieren den Mittelstand – mitunter auch mit Eigenkapital. Statt für klassische, geschlossene Private-Equity-Strukturen haben sich die Sparkasse Pforzheim Calw und die Kreissparkasse Biberach zur Umsetzung für die Industrieholding E3, und somit für ein Evergreen-Vehikel, entschieden. Ihre Beweggründe schildern Dr. Georg Stickel und Kurt Hardt im gemeinsamen Interview mit dem CEO von E3, Olivier Weddrien. Ganz wichtige Argumente pro E3: Transparenz und Langfristigkeit.
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat unter der Federführung von Finanzchef Michael Dittrich den realen Kapitalerhalt auch in den schwierigen Jahren der hohen Inflation geschafft. Neben Wind- und Solarinvestments hat die Stiftung zuletzt auch in Batteriespeicher investiert. Außerdem gibt es eine neue Zustiftung des Bundes.
Werner Ottos Lebenswerk erstreckt sich weit über die Versandhandelsgruppe Otto und die Einkaufscenter-Entwicklungsgesellschaft ECE hinaus bis in den Stiftungssektor. Gekrönt wurde es im Jahr 2009 mit der Werner und Maren Otto Stiftung. Wie man dort dem zunehmenden Pflegebedarf in der Bevölkerung begegnet und in der Kapitalanlage der Inflation ein Schnippchen schlägt, erklärt ihr Vorstandschef Jens Güldner im Gespräch.
Im kommenden Jahr steht bei der Hamburger Pensionskasse von 1905 VVaG (HPK) der 120. Geburtstag ins Haus. Welche Pläne die Hanseaten für das Jubiläum hegen, wollte Melanie Jura im Interview noch nicht preisgeben. So blieb für das Acht-Augen-Gespräch, an dem auch Vorstand Frank Scheer und der Chief Investment Officer der Hamburger Pensionsverwaltung, Thomas Schmidt, beteiligt waren, mehr Zeit für die großen Anlage- und Regulierungsfragen unserer Zeit.
Ist eine Krankenversicherung gesund, wenn sie reich an Risikobudget ist? Diesen Eindruck vermittelt einem die Postbeamtenkrankenkasse, PBeaKK. Obwohl geschlossen, kann die PBeaKK dank einer harten Wertuntergrenze eine Aktienquote von 25 Prozent fahren – und auf die überall sonst geschätzten Private Markets verzichten. Sind Aktien und Overlay gut aufeinander abgestimmt, führt dies zu gesunden Renditen.
Die Carl-Zeiss-Stiftung ist weiter auf Diversifikationskurs und hat ihre Allokation nun mit Forstwirtschaft weiter verbreitert. Begleitet wurde die Ausschreibung von Bfinance. Gemeinsam mit dem Berater wurde die Stiftung in den USA fündig. Wichtig ist in dieser durchaus renditeträchtigen Asset-Klasse vor lauter Bäumen immer noch den Wald zu sehen. Denn Forstwirtschaft bedeutet nicht nur Holzverkauf, sondern bietet Möglichkeiten für Zusatzerträge wie Renewables oder Carbon Storage sowie für einen positiven Impact.
Nach dem globalen Börsenbeben von Anfang August steigt die Nervosität der Anleger. Grund genug, die Bewertungen von Aktien zu hinterfragen. Hier äußert sich Bert Flossbach, Gründer der Vermögensverwaltung Flossbach von Storch, im Interview.
Das Family Office Solvia sucht eine risikoadäquate Verzinsung, Diversifikation und Nachhaltigkeit – und findet diese Aspekte in Erneuerbaren Energien. Repowerings und Hybridisierungen sollen für weitere Impacts sorgen und die Sinnhaftigkeit dieser Asset-Klasse für die Familie noch erhöhen. Begleitet wird Family Officer Ralf Bauderer von Detlef Schreiber. Der CEO der CEE Group ist optimistisch bezüglich Netzanschlüsse, Inflationsschutz und Strompreise – und nennt hierfür im Interview auch gute Argumente.