Mittelstand denkt um
Der Anlagebedarf mittelständischer Unternehmen ist so hoch wie nie zuvor. Um keine Gelder zu verschenken, passen sie ihr Anlageverhalten an.
Der Anlagebedarf mittelständischer Unternehmen ist so hoch wie nie zuvor. Um keine Gelder zu verschenken, passen sie ihr Anlageverhalten an.
Thyssen Krupp richtet seine Pensionslandschaft neu aus. Das zuständige Team hat dafür Verstärkung aus der Energiebranche bekommen.
Das Bilanzrecht treibt die Pensionsverpflichtungen deutscher Unternehmen in die Höhe. In den Finanzabteilungen hat diese Problematik das Bewusstsein für die Notwendigkeit eines adäquaten Pensionsmanagement geschärft. Die Suche nach passenden Strategien im Asset Management, das sich an den Verbindlichkeiten orientiert, hat längst begonnen.
Die Volkswagen AG steht bei einem stabilen Single-A. Mitentscheidend für das gute Rating ist die hohe Nettoliquidität, die hälftig über Absolute-Return-Ansätze investiert ist. Bei der Mandatsvergabe setzt das Treasury auf Manager mit kreativen Anlagestilen. Dr. Jörg Boche, Leiter Konzern-Treasury bei Volkswagen, im Gespräch mit Kerstin Bendix.
Das Bauen von Autos ist eine kapitalintensive Tätigkeit. Die liquiden Mittel von VW werden im Group Treasury, das Dr. Jörg Boche leitet, gemanagt. Etwa die Hälfte ist über Spezialfonds im Kapitalmarkt investiert. Auf Direktinvestments verzichtet Boche bewusst, wie er im Interview erklärte.
Der Renditeeinbruch bei deutschen Staatsanleihen geht mit einem kaum thematisierten Nebeneffekt einher. Er treibt die Pensionsverpflichtungen deutscher Firmen in brenzlige Höhen. Dadurch rinnt ihnen das Eigenkapital durch die Finger. Mit drastischen Folgen für Wachstum und Betriebsrenten.
Die Top-Dotierungen stammen von fünf Unternehmen. Insgesamt wächst das Dax-Pensionsvermögen um 30 Milliarden Euro – getrieben auch durch eine sehr ordentliche Rendite.
Ausgangspunkt aller Überlegungen im Pensionsmanagement der E.on ist die Verpflichtungsstruktur, erst dann kommen die zugehörigen Vermögenswerte ins Spiel. Eine reine Renditeoptimierung aus Asset-only-Sicht wird nicht angestrebt. Die Konzentration liegt auf der Steuerung des Defizits aus Assets und Verpflichtungen als Nettogröße.
Ausgangspunkt aller Überlegungen im Pensionsmanagement der E.on ist die Verpflichtungsstruktur, erst dann kommen die zugehörigen Vermögenswerte ins Spiel. Eine reine Renditeoptimierung aus Asset-only-Sicht wird nicht angestrebt, wie Stefan Brenk aus dem Pensions-Team bei E.on, im Interview erläutert.
Unter den Firmen der Dax-Familie gibt es weiterhin zahlreiche Verstöße gegen Analyseleitlinien des Fondsverbandes auf Grundlage des Corporate-Governance-Kodexes. Vor allem die Vorstandsvergütung ist ein Knackpunkt.