Logistik bewegt Güter und Investoren. Einerseits ist die Nachfrage nach den Immobilien stabil. Andererseits investieren mehr und mehr Großanleger in diese Anlageklasse, die auf den ersten Blick in krassem Gegensatz zur ökologischen Nachhaltigkeit steht.
Die Stiftung EVZ verfolgt in der Kapitalanlage drei Ziele: Für den Stiftungszweck sind ordentliche Erträge zu generieren, das Kapital ist real zu erhalten und es braucht Liquidität. Für diese Ziele wurde die Kapitalanlage – derzeit 640 Millionen Euro – im Verlauf der Jahre immer wieder mit Aktien, Infrastruktur und jüngst Private Debt weiter diversifiziert und optimiert. Ebenfalls stetig weiterentwickelt wurde die Nachhaltigkeitsstrategie der Stiftung.
Die Gesamtverzinsung aus ihrem Sicherungsvermögen für 2026 bleibt unverändert bei 3,8 Prozent. Die globale und breit diversifizierte Ausrichtung der Portfolien zahle sich aus.
In den kommenden Jahren winkt bei alternativen Anlagen ein jährlicher Ertrag zwischen sieben und zwölf Prozent. Doch nicht jeder Investor kann die Risikoprämie nach Belieben einstreichen.
Das deutsche Rentensystem ist im internationalen Vergleich bestenfalls Mittelmaß. Auf dem Weg zu einer umfassenden Reform mit mehr Kapitaldeckung findet der Verband der Firmenpensionskassen klare Worte.
Arbeitgeber ist die WPV AAM. Vom erfolgreichen Bewerber wird erwartet, dass er die Investitionsstrategie für Real Estate sowohl auf der Eigen- als auch auf der Fremdkapitalseite weiterentwickelt.
Nach Niedrigzinsphase und Zinsschock schwenken einzelne Stiftungen wieder zurück und stocken ihre Zinsanlagen massiv auf. Ein einseitiger Fokus auf Anleihen könnte sich im nächsten Inflationsschock jedoch rächen.
Natixis-Umfrage ergibt skeptischen Blick auf Geopolitik, aber Zutrauen zu Private Markets. Renditeerwartung deutscher Anleger niedriger als im internationalen Vergleich.