Deutschlands Infrastruktur ist verbesserungswürdig – und dies wissen nicht nur Ökonomen und Bürger, sondern eigentlich auch die Politiker. Trotzdem hat im Wahlkampf Infrastruktur allenfalls bezüglich der Energiewende eine Rolle gespielt. Umso größer sind nun der Investitionsstau und -bedarf in der Energieinfrastruktur – besonders interessant erscheinen die Investitionschancen bei Glasfaser und Wasserstoff.
Die deutsche Altersvorsorge ist eine Dauerbaustelle. Zur Inspiration lohnt ein Blick auf unsere Nachbarn. Doch auch in der Schweiz bringen Niedrigzins und Demografie das System in Schieflage.
Die Würzburger Versicherung erweitert ihren bislang zweiköpfigen Vorstand auf künftig drei Personen. Eine Vorständin verantwortet nun das Kapitalanlage-Controlling.
In den Developed Markets steigen die Verbraucherpreise. Während Zentralbanken noch von einem temporären Phänomen ausgehen, bereiten sich institutionelle Investoren zunehmend auf ein Umfeld dauerhaft höherer Inflation vor. Inflation-Linked Bonds versprechen hier eine Risikoprämie, solange die tatsächliche Inflation höher ausfällt als vom Markt eingepreist.
Der Niedrigzins ist die schöpferische Zerstörung der alten institutionellen Kapitalanlagewelt. Im besten schumpeterschen Sinne entsteht viel Neues in der strategischen Asset-Allokation, in der Organisation der Kapitalanlage und auch in Risikomanagementfragen. Beschleunigt wird die Entstehung des Neuen durch ESG.
Die Immobiliengruppe Becken übernimmt ein Anteilspaket an der Industria Wohnen und wird dadurch deren Mehrheitseigner. Verkäuferin ist die Degussa Bank.