Die EU-Kommission möchte mehr Ersparnisse in die private Altersvorsorge lenken, um eine angemessene Versorgung im Ruhestand zu sichern. Im Rahmen eines Konsultationsverfahrens sammelt die Kommission nun weitere Argumente für und gegen die mögliche Einführung eines europäischen Rentenprodukts.
Im Zuge des Abgasskandals kündigte Bayerns Finanzminister eine Klage gegen Volkswagen an. Auch andere Bundesländer prüfen diesen Schritt. Volkswagen ist erstaunt.
Neue Studie kritisiert Anlagepolitik der Sparkassen: Statt Kredite zu vergeben, investieren diese die Einlagen ihrer Kunden lieber am Kapitalmarkt. Schuld ist nicht das Niedrigzinsumfeld.
Die deutschen Institute schlagen sich teilweise recht gut. Aber unter den anfälligsten Banken in Europa sind auch zwei deutsche Häuser. Wichtige Risikofaktoren wurden in dem Stresstest nicht berücksichtigt.
Die Ertragslage der Siemens-Stiftung ist recht komfortabel – noch. Spurlos geht das Zinstief auch an ihr nicht vorbei. Auf alternative Asset-Klassen, wie Private Equity, Hedgefonds oder Rohstoffe, verzichtet Finanzvorstand Georg Bernwieser dennoch. Er verfolgt eine Buy-and-Hold-Strategie, nimmt aber auch Anpassungen vor.
An der Rentenlastigkeit der Kapitalanlage hat sich in der deutschen Versicherungsbranche 2015 grundsätzlich nichts verändert. Doch der Teufel steckt im Detail.
Die deutsche Finanzgemeinde sieht Frankfurt als größten Brexit-Profiteur. Egal ob Wertpapierhandel, Asset Management oder Corporate Banking, die Erwartungen an den hiesigen Finanzplatz sind hoch.
Banken gelten als Ausgangspunkt von systemischen Finanzmarktrisiken, Versicherungen als Überträger und Pensionskassen als Opfer. Um der Opferrolle zu entkommen, gilt es zu handeln. Ohne Mithilfe der Politik – die an dem Leiden der Kassen nicht ganz unschuldig ist – wird es jedoch schwer. Konkrete Vorschläge liegen auf dem Tisch.
Durch die Verstärkung für das Kompetenzzentrum „Nachhaltige Geldanlagen“ soll die Rolle als Bank und Asset Manager im Bereich nachhaltigen Investierens ausgebaut werden.