Der Hildegard-Bredemann-Busch-du-Fallois-Stiftung ist es gelungen, sich wegen schlechter Anlageberatung vor Gericht gegen ihr Finanzinstitut durchzusetzen und Geld zurückzubekommen. Die Anbieterseite und Banken müssen sich nach Einschätzung von Branchenkennern nun darauf einstellen, dass andere Stiftungen nachziehen.
Die Förderbank ist bislang am Markt für Green Bonds nur als Emittent aufgetreten. Das soll sich nun ändern. Der Startschuss für den Aufbau eines entsprechenden Portfolios ist gefallen.
Eine der größten Pensionseinrichtungen aus den USA macht gemeinsame Sache mit einem Pensionsriesen aus Europa. Von dem Bündnis verspricht man sich im Wettbewerb um Infrastrukturinvestments bessere Karten.
Die Finanzpolster der gesetzlichen Krankenkassen sind gut gefüllt – noch. Ihr Anlagekorsett schnürt ihnen im Dauer-Niedrigzinsumfeld zunehmend den Atem ab. Die Barmer und andere wollen gegensteuern und fordern mehr Spielraum. Die Aufsicht ist den SGB-konformen Anlegern einen kleinen Schritt entgegengekommen. Das reicht aber noch nicht.
Die Autoren beleuchten die Verbreitung der bAV im Mittelstand. Und sie zeigen, dass fast jedes zweite Industrieunternehmen bei der Kapitalanlage mitbestimmen will.
Der Bundesverband Deutscher Stiftungen hat im vergangenen Jahr ein Qualitätssiegel für gute Treuhandstiftungsverwaltung ins Leben gerufen. Nun wurden erneut Stiftungstreuhänder ausgezeichnet.
Stiftungsgründungen boomen – in allerdings schwierigen Kapitalanlagezeiten. Mangels Größe bekommen Stiftungen meist nur Standardlösungen offeriert, ohne dass auf die Spezifika dieser Anlegergruppe oder einer individuellen Stiftung näher eingegangen wird. Stiftungen sind somit gefordert, ihre eigenen Wege zu finden.
Die Deutschen gründen Stiftungen, was das Zeug hält. Seit der Jahrtausendwende hat sich die Zahl der rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts praktisch verdoppelt. Wegen hohen Kostendrucks gehen immer mehr Stiftungen heute aber dazu über, ihre Gelder zu bündeln. Stiftungsgründer wiederum denken über Verbrauchsstiftungen nach.
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) richtet sich auf eine lange Zinsdurststrecke ein. Sie nutzt ihre derzeit noch guten Erträge auf das Stiftungskapital und baut sowohl bei den Rücklagen als auch bei den Fördermitteln einen Puffer auf. Auch die Kostenseite hat man fest im Blick.