Arbeitgeber und Gewerkschaften sollen künftig gemeinsame Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge in Form von Pensionskassen oder Pensionsfonds gründen dürfen. Akzeptanzprobleme der bAV sollen entschärft werden.
Nachhaltige Anlagestrategie in Verbindung mit Ausschlusskriterien. Deutsche Kapuzinerprovinz sieht sich gerade als kirchlicher Investor in besonderer Verantwortung.
Das Niedrigzinsumfeld trübt die Zukunftsaussichten der Assekuranz ein. Droht dem Sektor ein „japanisches Szenario“? Nein, sagt J.P. Morgan Cazenove und erklärt die Hintergründe.
Ausgangspunkt aller Überlegungen im Pensionsmanagement der E.on ist die Verpflichtungsstruktur, erst dann kommen die zugehörigen Vermögenswerte ins Spiel. Eine reine Renditeoptimierung aus Asset-only-Sicht wird nicht angestrebt, wie Stefan Brenk aus dem Pensions-Team bei E.on, im Interview erläutert.
Von niedrigen Zinsen lassen sich Stiftungswillige nicht abschrecken: 2014 wurden fast 700 Stiftungen bürgerlichen Rechts gegründet. Gleichzeitig gewinnen Treuhandstiftungen und Stiftungsvereine an Bedeutung.
Dies und andere Ergebnisse hat eine Umfrage unter den Teilnehmern einer Investmentkonferenz gebracht. Eine weitere Feststellung lautet: Die Mittel der Geldpolitik sind weitgehend erschöpft.
Die Zinszusatzreserve wird bis Ende 2015 auf fast 30 Milliarden Euro anwachsen. Auch in den Folgejahren rechnet Assekurata mit hohen Zuführungen. Die Rating-Agentur warnt: Der Patient dürfe am Ende nicht an der Medizin versterben. Moody’s hält seinen Ausblick für Lebensversicherer auf negativ.
ETF werden von Europas Versicherungen und Pensionsfonds aus vielfältigen Gründen eingesetzt, wie eine Umfrage zeigt. Die Haltedauer ist länger als gedacht.
Die Lebensversicherer sehen sich mit Vorwürfen konfrontiert, sie würden die Kunden für die Niedrigzinsphase zur Kasse bitten und selbst gute Gewinne einstreichen. Die Branche kontert, Reserven und Rückstellungen kämen allein den Kunden zugute.