Die Nürnberger Versicherungsgruppe schichtet ihre Kapitalanlagen sukzessive in risikoreichere Assets um und zieht dabei auch Infrastrukturanlagen in Betracht, wie Vorstandschef Armin Zitzmann in einem Interview betonte. Die Vorbereitung auf Solvency II laufe auf vollen Touren.
Trotz der erneuten Zinssenkung auf ein Allzeit-Rekordtief mehren sich die Anzeichen für eine Zinswende, glauben die deutschen Lebensversicherer. Grund zur Vorfreude ist das allerdings nicht.
Die jüngste EZB-Entscheidung ist nach Ansicht des Verbandes ein Schritt in die falsche Richtung. Für Millionen zukünftige Rentner in Deutschland habe diese Politik dramatische Folgen.
Nach 14 Jahren als Finanzvorstand geht Michael Wrobel in den Ruhestand. Seine Nachfolge übernimmt der bisherige Hauptabteilungsleiter der Bereiche Kapitalanlagen und Rechnungswesen.
Zusätzliche geldpolitische Lockerungen wären gefährlich für die Spar- und Stabilitätsstruktur, sind sich der GDV und die Verbände der Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken einig. Sie fordern eine Rückkehr zum geldpolitischen Normalmodus.
Der Bundesrat spricht mit seinem kürzlich vorgelegten Beschluss den deutschen Einrichtungen der betrieblichen Altersvorsorge aus dem Herzen. Er ist gegen quantitative Solvabilitätsvorschriften und für Umsetzungsspielraum der Mitgliedsstaaten.
Die finanzielle Lage der schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen präsentiert sich so gut wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Aktienquote wurde hochgefahren.
Vor zehn Jahren fand die Versicherung den Weg von Aktienrisiken zu Investments in Credits. Sie geht damit einen Weg, der bei US-Versicherern schon lange Gang und Gäbe ist.
Der Referentenentwurf sieht für Versicherungen mehr Flexibilität beim Umgang mit den Bewertungsreserven vor. Zugleich müssen die Versicherten stärker an den Risikogewinnen beteiligt werden. Anfang Juni soll der Entwurf verabschiedet werden.
Die deutschen Versicherungen sind in Sachen Solvency II auf einem guten Weg. Im Sommer wird die Bafin alle Lebensversicherer auf ihre Eigenmittelausstattung hin unter den Solvency-II-Bedingungen untersuchen. Änderungen in einigen Asset-Klassen sind möglich, wohl aber nicht für Infrastruktur.