Nachdem die sogenannte Alterssicherungskommission ihre Arbeit aufgenommen hat, meldet sich nun Beate Petry zu Wort. Laut der ABA-Chefin müsse das Expertengremium drei zentrale Aufgaben erfüllen.
Vom Deutschlandfonds über Renewables bis hin zu den Klimapfaden: Das Themenspektrum der Panels beim Private Markets Forum war vielfältig und dennoch voller Schnittmengen. So verlangt der Ausbau Erneuerbarer Energien und flexibler Speicher Milliarden an Investorenkapital. Wie sich mit der Dekarbonisierung Geld verdienen lässt, auch das wurde thematisiert.
Private Markets brauchen viel mehr Öffentlichkeit – dies sagen zumindest viele, sich mit Eltifs oder Evergreen-Funds wappnende General Partner, mit denen sie in den Kampf um die lukrativen Wholesale- und Retail-Gelder ziehen wollen. Institutionelle Anleger verfolgen diese Pläne eher mit Skepsis. Zurückhaltung herrschte seit dem Zinsanstieg auch bezüglich neuer Commitments, was teils einem Mangel an Exits und teils wieder attraktiven Anleihemärkten geschuldet ist. Zur Erörterung der Lage und zur Lösungssuche auch gerade bezüglich von Selektionsfragen lud portfolio institutionell etwa 50 LPs und acht GPs auf das zweite Private Markets Forum nach Düsseldorf – und um den Private Markets zumindest etwas Öffentlichkeit zu geben.
Garantieverpflichtungen drücken Betriebsrenten-Renditen häufig unnötig. Daher haben innovative Lösungen Konjunktur, die mehr Kapitalmarktnähe auch in der Rentenphase zulassen. Neben Rentnergesellschaften gibt es auch bei U-Kassen innovative Lösungen.
Das deutsche Rentensystem ist im internationalen Vergleich bestenfalls Mittelmaß. Auf dem Weg zu einer umfassenden Reform mit mehr Kapitaldeckung findet der Verband der Firmenpensionskassen klare Worte.
Der langjährige Geschäftsführer der Aba, Klaus Stiefermann, ist neuer Vorstandsvorsitzender von Pensions-Europe. Aba-Chefin Beate Petry sagt, die Aufgabe erfordere Mut und viele Mitstreiter.