Bereits seit 2016 müssen französische institutionelle Investoren bezüglich Klimarisiken und dem Management von ESG-Kriterien reporten – oder erklären, warum sie dies nicht tun. Fünf Jahre nach Inkrafttreten untersucht ein Report nun die Bilanz der Regulierung, welche auch für deutsche institutionelle Investoren interessante Schlüsse zulässt.
Asset Manager haben ein Interesse an der Persistenz von aktivem Management. Doch wie bewerten Investoren dessen Nutzen mit den Erfahrungen des Jahres 2020? Dr. Wolfram Gerdes von der KZVK und Dieter Schorr von der ZF Friedrichshafen diskutierten diese Frage auf der 24. Jahrestagung Portfoliomanagement eingehend.
„Schwellenländer-Aktien“, „passiv“ und „Nachhaltigkeit“ klingt wie ein magisches Dreieck. Allen drei Ecken gerecht zu werden ist diffizil. Einen investierbaren Weg hat nun der schwedische Pensionsfonds AP1 im Verbund mit LGIM gefunden.
Was gibt institutionellen Investoren Halt und Orientierung? Wie eine Diskussionsrunde unter Investoren auf der Faros-Konferenz ergab, bleiben die Verbindlichkeiten natürlich die wichtigste Orientierungsgröße. Diese schrumpft aber. Ansonsten sind der Bilanzstichtag, die Renditeerfordernisse und die Zielquoten für Alternatives von Relevanz. Eine Rolle spielen aber auch Kühllogistik, das Gebot der Nächstenliebe und Karl Marx.
Nach Betongolde drängt, am Betongolde hängt doch alles – und wie die Allokationen der Investoren zeigen, herrscht nun ein großes Gedränge in der Immobilienquote. Eine attraktive Ausweichmöglichkeit bieten Immobilienfinanzierungen. Wie das „Betongold-Panel“ auf der großen, mit renommierten Referenten besetzten Private-Debt-Veranstaltung von WM Seminare aufzeigte, ist Real Estate Debt aber weit mehr als nur eine Ausweich-Asset-Klasse.