Die von der Politik hervorgerufene Geldschwemme bedroht das Schweizer Altersvorsorgesystem. Dieses bietet dem deutschen Markt einen bitteren Vorgeschmack darauf, was passiert, wenn Niedrigzins auf steigende Lebenserwartung, unstete Kapitalmärkte und unangemessene Regulierung trifft.
Insbesondere in puncto Risikomanagement gibt es offenbar noch einigen Nachholbedarf, wie eine neue Studie zeigt. Deutsche Pensionseinrichtungen wollen ihr Portfoliorisiko senken. Außerdem ist die Zusammenlegung mehrer Pensionspläne geplant.
Die größte dänische Pensionseinrichtung ATP blickt auf ein erfolgreiches Anlagejahr zurück. Die Vorsteuerrendite wird mit 17,2 Prozent beziffert. Nun wird die Portfoliokonstruktion neu konzipiert.
Norbert Schulte-Mattler, Vorstandsvorsitzender der Philips Pensionskasse, sieht sich für die Zukunft gut gerüstet. Im Interview mit portfolio institutionell erläutert er, warum sich neben Aktien, High Yields und Immobilien auch eine ansehnliche Portion an Erneuerbare-Energien-Investments im Portfolio der PK befindet.
Die zunehmende Alterung der Bevölkerung und sinkende Anlagerenditen veranlassen die Pensionskassen in der Schweiz nun erstmals, die Altersleistungen zu reduzieren. Darauf weist das Beratungshaus Towers Watson hin.
Unter den Augen des Herrn werden die Kühe fett – oder durch eine Unternehmens- und Kapitalanlagestrategie, die auf die Bedürfnisse der verschiedenen Anspruchsberechtigten abgestimmt ist und sich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt. Der Nachhaltigkeit verpflichtete Anlagestrategien passen insbesondere in das kirchliche Umfeld.