Stiftungen drängen auf Rechtsreform
Bundesverband startet Kampagne. Forderung nach bundeseinheitlichen Vorschriften.
Bundesverband startet Kampagne. Forderung nach bundeseinheitlichen Vorschriften.
Infrastruktur hat bereits einen langen Weg hinter sich gebracht – und noch einen langen Weg vor sich. Die Pionierphase darf endgültig als überwunden angesehen werden. Wegbegleiter ist für Investoren ein stetiger Wandel. Erkennbar ist ein Trend hin zu neuen Segmenten, größeren Volumina und zu mehr Value-add-Strategien.
Viele Stiftungen unternehmen noch zu wenige Anstrengungen, um sich aus der Niedrigzinsfalle befreien. Sachwerte, Immobilien und vor allem Aktien sollten als Anlageklasse nicht mehr nur Kür sein, fanden die Teilnehmer vieler interessanter Panels zum Thema Kapitalanlage auf dem Deutschen Stiftungstag in Mannheim.
Überschuss der Vermögensanlage schrumpft von 123,5 Millionen auf 95,2 Millionen Euro in 2018. Höhere Abschreibungen auf Wertpapiere.
Union: 72 Prozent der Großanleger berücksichtigen Nachhaltigkeitskriterien. Nur ein Drittel kennt EU-Aktionsplan.
Größter konfessioneller Träger im Nordosten Deutschlands. Kapitalanlagen summieren sich auf über 70 Millionen Euro.
Stiftungsrechtsreform wird zum Herbst 2019 nicht kommen. Diskussionen um Niedrigzins und Aktienanlagen prägen Deutschen Stiftungstag in Mannheim.
Der Preis für die „Beste Stiftung“ geht in diesem Jahr an die RAG-Stiftung. Diese hat eine ungewöhnliche Aufgabe: Mit ihrem veranlagten Stiftungsvermögen hat sie dafür Sorge zu tragen, dass sich das Ruhrgebiet nicht in einen See verwandelt.
Wie können Stiftungen nicht nur mit ihrem Förderzweck, sondern auch mit der Kapitalanlage eine positive Wirkung in sozialer und ökologischer Hinsicht erzielen? Meist sind die Investments illiquide und das Geld ist auf Dauer angelegt. Impact Investments sind daher mit Risiken verbunden, aber können auch eine angemessene Rendite bringen.
Jürgen-Johann Rupp löst Helmut Linssen ab. „Ausgewiesener Kenner der Finanzmärkte und Kapitalanlagen.“