Neuer Vorstandschef für die Wüstenrot-Stiftung
Joachim E. Schielke folgt auf Wulf D. von Lucius, der sein Amt nach fünf Jahren an der Spitze der Stiftung aus Altersgründen abgibt.
Joachim E. Schielke folgt auf Wulf D. von Lucius, der sein Amt nach fünf Jahren an der Spitze der Stiftung aus Altersgründen abgibt.
Immobilien aus privater Hand und sogenannte Hausstifterrenten gewinnen für Stiftungen in der Bundesrepublik an Bedeutung. Neben der Caritas-Gemeinschaftsstiftung versuchen auch andere Einrichtungen, Immobilienbesitzer als Zielgruppe zu gewinnen, um im Niedrigzinsumfeld leistungsfähig zu bleiben.
Das Vermögen der gemeinnützigen Hertie-Stiftung ist zum Großteil in Aktien, Immobilien, Private Equity und Infrastruktur investiert. Von Rentenlastigkeit keine Spur. Einem Zinsanstieg sieht Holger Benke, Geschäftsführer der Stiftung, trotzdem mit Weh entgegen, wie Sie im Interview nachlesen können.
Die Essener „Kohlestiftung“ will sich in der Kapitalanlage breiter aufstellen. Während die Beteiligung am Evonik-Konzern weiter reduziert werden soll, will man im Gegenzug in mittelständische Unternehmen investieren.
Sachwerte sind für die Hertie-Stiftung nicht bloß Beiwerk. Von Rentenlastigkeit keine Spur. Die Stiftung scheut das Risiko nicht, sie fährt seit jeher hohe Aktienquoten. portfolio sprach Holger Benke, der bis Ende März als Geschäftsführer das Vermögensmanagement der Stiftung verantwortet.
Der langjährige Vorsitzende der Geschäftsführung verlässt die Stiftung Mercator. Im Gegenzug rücken drei Mitarbeiter in das Führungsgremium auf.
Der reale Substanzerhalt fällt Stiftungen angesichts der anhaltenden Niedrigzinslage immer schwerer. Die starre, jährliche Stichtagsbetrachtung sollte deshalb lieber durch eine mittelfristige Soll-Vorschrift ersetzt werden. Diese klare Botschaft ging von den Diskussanten des Stiftungs-Roundtables auf dem Trendforum von portfolio aus.
Nach 14 Jahren wird Holger Benke die gemeinnützige Stiftung verlassen. Seine Nachfolge ist bereits geregelt.
Die Arbeit von Stiftungen ist in der Niedrigzinsphase bedroht. Das zeigt eine Befragung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Gleichzeitig treten Schwächen im Anlageprozess offen zutage.
Die Oberfrankenstiftung hat 2013 den portfolio Award als beste Stiftung gewonnen. Rückblickend spricht Stefan Seewald, der für die Vermögensanlage der Stiftung zuständig ist, über seine Eindrücke.