Klein zu sein, kann von Vorteil sein. Zwar verspürt auch die Deutsche Rück den Anlagedruck, findet aber in ihren Losgrößen für ihren liquiden Kapitalanlagetopf noch immer ausreichend Instrumente, die ein Minimum an Rendite bringen. Außerdem setzt der Düsseldorfer Rückversicherer auf Illiquiditätsprämien.
Nach 15 Jahren zähem Ringen ist Solvency II nun Realität für die europäische Versicherungsbranche. Das Ende der Reise ist damit aber längst nicht erreicht. Im Folgenden soll der Frage nachgegangen werden, an welchen Stellschrauben die Aufsicht noch drehen wird und wo die deutsche Assekuranz steht.
Talanx finanziert ein irisches Infrastrukturprojekt, in dessen Zentrum Gerichtsgebäude stehen, mit einer Laufzeit von 26,5 Jahren. Der Konzern sieht sich als idealen Partner für derartige PPPs.
Wie nicht anders zu erwarten war, sinken die Renditen von Rentenversicherungen weiter. Davon betroffen sind nicht nur klassische Policen, sondern auch alternative Produkte. Die schlechteste Verzinsung hat die Riester-Rente.
Europas Versicherer verändern ihre Asset Allocation. Zwischen Nord und Süd fallen diese Änderungen unterschiedlich aus. Die Deutschen setzen auf Illiquiditätsprämien und Taktik.
Mit Beitragseinnahmen von rund 4,5 Milliarden Euro pro Jahr ist der Gothaer-Konzern einer der größten deutschen Versicherer. Die Kapitalanlagen rangieren jenseits von 28 Milliarden Euro. Vor Journalisten hat die Führungsriege nun über die Geschäfte, die Assets und die Zukunft gesprochen.
Beide Versicherungen sind nach eigenen Angaben startklar für Solvency II. Auch zu den laufenden Verzinsungen 2016 äußerten sich die Axa und die Alte Leipziger. Die anderen Lebensversicher haben dies noch nicht getan.
Die Nürnberger Versicherung setzt erneut den Rotstift an. Rund 300 der insgesamt gut 2.700 Stellen sollen im Zuge einer Neuausrichtung des Unternehmens abgebaut werden.
Die Zurich Insurance Group sucht nach einem neuen CEO. Der seit sechs Jahren amtierende Firmenlenker Martin Senn gab am 1. Dezember seinen Rücktritt bekannt.