Versicherungsbranche verpasst sich eine Verjüngungskur
Die Talanx-Tochter Neue Leben hat eine neue Vorstandschefin. Mit dieser Berufung habe man einen Generationswechsel eingeläutet. Diesen Schritt hat auch die DEVK gerade vollzogen.
Die Talanx-Tochter Neue Leben hat eine neue Vorstandschefin. Mit dieser Berufung habe man einen Generationswechsel eingeläutet. Diesen Schritt hat auch die DEVK gerade vollzogen.
Der Vermittlungsausschuss will die Passage aus dem Sepa-Begleitgesetz streichen. Für Lebensversicherer heißt das, sie müssen nun doch ihre hoch verzinsten Papiere verkaufen, um aufgelaufene Buchgewinne an die jetzt ausscheidenden Kunden hälftig auszuzahlen.
Carlos Montalvo erwartet, dass das neue Regelwerk einen positiven Effekt auf die Asset Allocation der Versicherer haben wird. Auch in Sachen Diversifikation verspricht er sich einen Nutzen von Solvency II.
Die deutschen Lebensversicherer haben in den vergangenen beiden Jahren erhebliche Bewertungsreserven auf ihre festverzinslichen Wertpapiere angehäuft. Sie machen bereits über sieben Prozent der Kapitalanlagen aus. Indessen tobt eine Diskussion, wie mit ihnen umzugehen ist.
Die mit dem Niedrigzinsumfeld konfrontierte Assekuranz sucht in der Kapitalanlage verstärkt nach Alternativen abseits festverzinslicher Wertpapiere. Es gilt, langfristig auskömmliche und stabile Renditen zu erwirtschaften. Nun stellt sich die Frage, in welchem Umfang andere Anlageformen überhaupt als Bondsubstitute vertretbar sind.
Die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen (Eiopa) hat soeben eine weitere europaweite Studie gestartet. Damit will sie herausfinden, wie langfristige Garantien der Assekuranz unter Solvency II behandelt werden sollen.
Die Kunden der Lebensversicherer bekommen in diesem Jahr so wenig Zinsgewinne gutgeschrieben wie nie zuvor. Dies geht aus einer Studie der Assekurata hervor. Die vieldiskutierte Beteiligung abtrünniger Versicherungskunden an den derzeit üppigen Bewertungsreserven verharrt im Vermittlungsausschuss.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat derzeit an einer Vielzahl von Fronten zu kämpfen. Im Rahmen ihrer Rede beim Neujahrspresseempfang ging die Bafin-Präsidentin, Dr. Elke König, unter anderem auf aktuelle Fragestellungen in der Versicherungswirtschaft ein.
Die Huk-Coburg Asset Management GmbH wird von einem Geschäftsführer-Duo geführt. Seit Ende 2012 wird Erich Häs von Thomas Sehn, der von der Debeka nach Coburg wechselte, unterstützt.
Trübe Aussichten für die Assekuranz und ihre Kunden. Das Volumen von Bundeswertpapieren mit auskömmlichem Kupon sinkt in den nächsten Jahren drastisch.