Die Allianz-Versicherung versucht im Hinblick auf die anhaltenden Niedrigzinsen keine Ängste um eine denkbare Schieflage in ferner Zukunft aufkommen zu lassen. Vielmehr ist man drauf und dran, die überbordenden festverzinslichen Anlagen zu reduzieren.
Das Anlageuniversum bietet Investoren heute eine Vielzahl von Möglichkeiten. Man denke nur an Fremdwährungsanleihen, Managed Futures oder Private Equity. Eine solche Vielfalt gab es in den Anfangsjahren der Assekuranz nicht. Und dennoch fand man Wege, um die rasant wachsenden Kapitalanlagen rentabel und sicher anzulegen.
Das Niedrigzinsumfeld stellt die Assekuranz vor außergewöhnliche Herausforderungen. Vor dem Hintergrund des Anlagenotstands muss die Frage erlaubt sein, ob die gegenüber den Kunden ausgesprochenen Garantien bei den gegebenen Anlagezinsen auf Dauer haltbar sind. Der GDV arbeitet längst im Krisenmodus.
Nach 15 Jahren bei dem Rückversicherer steigt Guido Fürer nun in die Geschäftsleitung auf und verantwortet das gesamte Kapitalanlagemanagement der Swiss-Re-Gruppe.
Nach Ansicht des Allianz-Chefvolkswirts gibt es zu Lebensversicherungen kaum eine bessere Alternative. Trotz aller Kritik sei dieses Produkt sicher und rentabel.
Nachdem die europäische Versicherungswirtschaft bereits fünf Auswirkungsstudien absolviert hat, beginnt im Dezember eine weitere Testrunde für das in Verzug geratene Eigenkapitalregime. Solvency II dürfte nun 2016 kommen.
Die Lage am Kapitalmarkt bleibt angespannt. Einige Lebensversicherer verkraften die Krise besser als andere. Wer ihr erfolgreich trotzt, zeigen das aktuelle „Rating LV-Unternehmen“ sowie ein Belastungstest nach Kennzahlen, beides vorgelegt vom Analysehaus Morgen & Morgen.
Der langjährige Geschäftsleiter im Portfolio Management der Ergo, Arnd Münker, hat die in Düsseldorf ansässige Versicherungsgruppe in Richtung Österreich verlassen.
Interview mit Ralf Fuchs, Leiter Kapitalanlagen der Württembergischen Gemeinde-Versicherung a.G. (WGV). Die WGV gewann 2010 und 2012 den Award in der Kategorie „Beste Versicherung“.
Die EU-Kommission scheint Versicherungen offenbar mehr Zeit geben zu wollen. Es zeichnet sich erneut eine Verschiebung des Starttermins ab – diesmal auf 2015.