Versicherungsprodukte mit Garantien haben laut einer Studie gute Zukunftsaussichten. Allerdings nur, wenn sich die Rahmenbedingungen bessern. Sorge bereiten Lebensversicherern vor allem die niedrigen Zinsen und Solvency II.
Anbieter wie Mecklenburgische, Nürnberger, Hannoversche, Concordia oder LVM stehen nur selten im Rampenlicht. Doch ihre Bilanzen und Service-Kennzahlen weisen einen steilen Trend nach oben aus, wie eine neue Studie zeigt.
Zahlreiche deutsche Versicherungsunternehmen befinden sich derzeit im außerordentlichen Dialog mit der Bafin. Man erörtert die Details, die an Solvency-II-taugliche interne Risikomodelle zu stellen sind. Die Arag steuert besonders zielstrebig auf die Zertifizierung eines solchen Risikomodells zu. Der Abstimmungsprozess kommt zügig voran.
Zahlreiche Versicherungen sind derzeit im außerordentlichen Dialog mit der Bafin. Es geht um die Details, die an Solvency-II-taugliche interne Risikomodelle zu stellen sind. Die Arag kommt in ihrem Abstimmungsprozess zügig voran, wie Wolfgang Mathmann, Leiter Hauptabteilung Konzern Risikomanagement bei der Arag SE, im Interview verrät.
Die Rendite von Bundesanleihen liegt derzeit tiefer als der Garantiezins der Lebensversicherer, der für Neuabschlüsse 1,75 Prozent beträgt. Stringente Kostensenkungen retteten die Rendite, wie ein neues Rating zeigt.
Die deutsche Finanzaufsicht hat eine Auslegungsentscheidung veröffentlicht, die es Versicherungsunternehmen nunmehr ermöglicht, sich mit Inflations-Swaps gegen Inflationsrisiken abzusichern. Insbesondere die versicherungstechnischen Rückstellungen stehen dabei im Fokus.
Im derzeitigen, durch extrem niedrige Zinsen geprägten Kapitalmarktumfeld holen die hohen Garantiezinsversprechen früherer Jahre die Lebensversicherer ein. Sie mussten jetzt erstmals Zinszusatzreserven bilden.
Was es damit auf sich hat und welche Folgen bei anhaltend niedrigen Zinsen zu erwarten sind.