Pensionsfonds
15. Juni 2026

Kanadischer Pensionsfonds will Uniper

CPP Investments gibt gemeinsam mit Brookfield Angebot ab. 2022 hat der deutsche Staat den Energieversorger übernommen.

Kanadier wollen deutsche Assets: Wie das Handelsblatt berichtet, haben Brookfield und der Pensionsfonds CPP Investments ihr gemeinsames Interesse an einem Kauf von Uniper-Anteilen bekundet. Das Konsortium verfügt über ausreichend Liquidität. Brookfield bewirtschaftet über eine Billion Dollar, die Assets des Canada Pension Plan belaufen sich auf etwa eine halbe Billion Euro. In Real Assets investiert der Pensionsplan 20 Prozent, regional betrachtet in Europa 17 Prozent.

Eigentümer von Uniper ist die Bundesrepublik. Der Staat stieg bei dem Gasimporteur ein, nachdem dieser im Zuge des Ukrainekriegs in finanzielle Probleme geriet. Nun würden 75 Prozent der Uniper-Anteile zum Verkauf stehen.

Wie Uniper informiert, ist der deutsche Staat seit Dezember 2022 mit einem Anteil von 99,12 Prozent Mehrheitsaktionär von Uniper. Damals löste die Bundesrepublik das finnische Unternehmen Fortum als Großaktionär ab. Die restlichen 0,88 Prozent befinden sich im Besitz von Minderheitsaktionären.

Für CPP ist der direkte Kauf von Assets gemeinsam mit einem Asset Manager kein unüblicher Weg. Beispielsweise hat man in diesem Jahr zusammen mit I Squared Capital 50 Prozent an dem peruanischen Energieversorger Inkia Energy erworben.

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