Traditionelle Anlagen
2. Februar 2022

Lange Gesichter bei Aktionären

Aktienmärkte starten schwach ins Jahr. Januar-Effekt blieb aus.

Die Hoffnungen auf den sogenannten Januar-Effekt erfüllten sich in diesem Jahr nicht. Beim Januar-Effekt handelt es sich um die Kapitalmarktanomalie, dass die Aktienkurse im ersten Monat des Jahres oft besser als in den folgenden elf Monaten performen. In diesem Jahr legte der S&P 500 aber inklusive Dividenden mit einem Minus von fünf Prozent seinen schlechtesten Start seit 2008 hin. Kleinere Anteilsscheine entwickelten sich noch schlechter. Dies berichtet S&P Global.

Beglückwünschen konnten sich nur Anleger, die in den USA im Energiesektor investiert waren. Dieser legte im Januar um 19 Prozent zu. Auf zumindest eine minimal positive Performance kamen auch Finanzwerte sowie die Faktorstrategien „Select Dividend“, „Enhanced Value“ und „Low Volatility High Dividend“.

Auch europäische Aktien brachten im Januar Verluste. Im S&P Europe 350 waren es minus drei Prozent und damit der schlechteste Jahresstart seit 2016. Rühmliche Ausnahme war der S&P 350 Energy mit einem Plus von knapp 14 Prozent. Positiv schnitten auch britische Aktien sowie die Sektoren „Finanzwerte“, „Kommunikation“, „Immobilien“ und die Faktorprämie „Enhanced Value“ ab. Besonders schwach war in Europa „Momentum“ mit einem Verlust von zehn Prozent.

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