Alternative Anlagen
25. November 2021

Meag forstet in Neuseeland auf

Aufforstung von Weideland soll CO₂ binden. Holger Kerzel: Beitrag zur Erreichung der Pariser Klimaziele.

Die Meag investiert mit grünem Daumen. Der Vermögensverwalter von Munich Re und Ergo hat für einen niedrigen bis mittleren zweistelligen Euro-Millionenbetrag rund 3.500 Hektar Wald- und Weideland in der Region Gisborne, Neuseeland, erworben. Gisborne liegt auf der Nordinsel von Neuseeland. Ziel ist, das Weideland aufzuforsten, um somit rund 400.000 Tonnen CO₂ dauerhaft zu binden.

Wie die Meag mitteilt, investiere man wegen des anhaltend niedrigen Zinsniveaus verstärkt in alternative Anlagen, die langfristig attraktive risikoadjustierte Renditen bieten. Die Meag kann hierfür internes Knowhow einbringen und zudem die Kompetenz von Munich Re bei der Bewertung von Naturrisiken und möglichen Auswirkungen des Klimawandels nutzen. In diesem Jahr hat die Meag bereits mehr als 60.000 Hektar Wälder im Süden der USA, von Oklahoma bis North Carolina, für einen mittleren dreistelligen US-Dollar-Millionen-Betrag erworben.

Meag-Geschäftsführer Holger Kerzel sagt: „Forstwirtschaftliche Investitionen bieten institutionellen Anlegern die Chance, attraktive Renditen zu erzielen und in eine alternative Asset-Klasse zu diversifizieren. Mit dieser Investition kann ein weiterer Beitrag zur Erreichung der Pariser Klimaziele geleistet werden. Bei der Meag sind neben finanziellen Kriterien alle ESG relevanten Aspekte integraler Bestandteil des Prüfprozesses beim Ankauf. Auch während der langjährigen Halteperiode ist die nachhaltige, durch internationale Zertifikate anerkannte Bewirtschaftung der Forstinvestitionen ein zentraler Bestandteil unseres Managements.“

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