Alternative Anlagen
9. Dezember 2019

Meag macht aus Müll Strom

Beteiligung an Dublin Waste to Energy PPP Projekt. Konzessionslaufzeit von 45 Jahren.

Die Meag erwirbt von DIF Capital Partners eine Beteiligung am Dublin Waste to Energy PPP Projekt. Wie der Vermögensmanager von Munich Re und Ergo mitteilt, ist die Müllverbrennungsanlage die größte ihrer Art in Irland und einer der wichtigsten Säulen der nationalen Abfallwirtschaft und Klimamaßnahmenplans. Das Projekt sei im Rahmen eines Public-Private-Partnership (PPP) realisiert worden und erlaube den Betrieb der Anlage über eine Konzessionslaufzeit von 45 Jahren. Die Anlage wurde von Covanta erbaut und wird langfristig durch dieses Unternehmen auch betrieben.

Laut der Pressemitteilung erzeugt die Müllverbrennungsanlage aus nicht weiter recyclebarem Restmüll Strom für 60.000 Haushalte und ist bereits seit dem November 2018 in Betrieb. Die im Hafen von Dublin gelegene Anlage kann derzeit jährlich bis zu 600.000 Tonnen Haus- und gewerblichen Müll verbrennen. Dabei werde stets auf die Einhaltung strenger Umweltstandards geachtet. Das Projekt profitiert von den irischen Einspeisetarifen für erneuerbare Energien.

Holger Kerzel, Meag-Geschäftsführer, erklärt: „Diese Anlage ist aus verschiedenen Gründen für uns attraktiv: Sie ist unsere erste Investition in Irland, diversifiziert somit das Länderrisiko, und sie stellt unser erstes Engagement in eine Müllverbrennungsanlage dar. Der irische Staat fördert das Kraftwerk als positiven Beitrag zum irischen Klimaschutzprogramm. Eine langfristig gegebene hohe Einnahmensicherheit durch ein entsprechendes Preisregime dient zur Bedeckung der Zahlungsverpflichtungen im Versicherungsgeschäft unserer Konzernmandanten.“

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