Munich Re gibt Geld für Glasfasernetz

Die Meag hat im Auftrag von Munich Re und weiteren institutionellen Investoren eine Finanzierung für Wyre bereitgestellt. Michael Kittle, Head of Infrastructure Debt der Meag: „Wyre nimmt eine entscheidende Rolle in der digitalen Infrastrukturlandschaft Belgiens ein und verfügt über eine starke Marktposition sowie vertraglich gesicherte langfristige Erträge.“ Bild: Pexels.
Über Meag finanzieren die Versicherung und weitere Investoren digitale Infrastruktur in Belgien. „Stabile inflationsresistente Renditen.“
Die Meag hat im Auftrag von Munich Re und weiteren institutionellen Investoren eine Finanzierung für Wyre bereitgestellt. Bei Wyre handelt es sich um ein Joint Venture von Telenet und Fluvius. Das Unternehmen vereine Festnetz-Infrastrukturanlagen beider Partner in Flandern und Brüssel und betreibe dort die führende passive Breitbandinfrastruktur. Wie die Meag weiter mitteilt, stehen die von ihr betreuten Investoren im Rahmen der Transaktion für einen mittleren dreistelligen Euro-Millionen-Betrag. Insgesamt beläuft sich die Finanzierung auf 4,35 Milliarden Euro.
Die Finanzierung soll dem Aufbau einer eigenständigen, besicherten Finanzierungsplattform für Wyre dienen. Die Mittel werden unter anderem zur Ablösung bestehender Gesellschafterdarlehen sowie zur Finanzierung des langfristigen Glasfaserausbauprogramms verwendet, so die Meag in einer Mitteilung. Wyre plane bis Anfang der 2030er Jahre sein Glasfasernetzwerk auf mehrere Millionen Haushalte auszubauen.
Die Einnahmen von Wyre basieren auf langfristigen Wholesale-Vereinbarungen mit führenden Telekommunikationsanbietern in Belgien, darunter Telenet und Orange Belgium. Diese Verträge schaffen eine stabile Grundlage für planbare Cashflows und unterstützen die weitere Entwicklung der Plattform.
Michael Kittle, Head of Infrastructure Debt der Meag: „Wyre nimmt eine entscheidende Rolle in der digitalen Infrastrukturlandschaft Belgiens ein und verfügt über eine starke Marktposition sowie vertraglich gesicherte langfristige Erträge. Diese Investition stärkt unser Portfolio hochwertiger Core-Infrastrukturanlagen und spiegelt unseren disziplinierten Ansatz wider, Kapital in Infrastrukturunternehmen zu investieren, die unseren Investoren stabile inflationsresistente Renditen ermöglichen.“
Işıl Tanrıverdi Versmissen, Head of Infrastructure Debt Transactions der Meag, ergänzt: „Diese Transaktion unterstreicht die Bereitschaft der MEAG, bereits in einer frühen Phase des Investitionszyklus substanziell Kapital bereitzustellen. Damit unterstützen wir Sponsoren beim Ausbau essenzieller Infrastruktur und schaffen gleichzeitig langfristigen Mehrwert für unsere Investoren.“
Autoren: Patrick EiseleSchlagworte: Digitalisierung | Glasfaser | Infrastructure Debt
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