Investoren
28. Januar 2022

Norwegens Ölfonds erzielt 14,5 Prozent Rendite in 2021

Höchste Renditen bei Technologieaktien und Immobilien. Listed Real Estate bei 27 Prozent, Logistik bei 40 Prozent Rendite.

Der norwegische Staatsfonds, der Government Pension Fund Global (GPFG), hat im vergangenen Jahr eine Rendite auf seine Investments von 14,5 Prozent erzielt. Insgesamt war der Staatsfonds Ende 2021 umgerechnet rund 1,6 Billionen Euro schwer (12,3 Billionen NOK). Das gab der Fonds auf einer Pressekonferenz am Donnerstag bekannt. Die größten Gewinne fuhren demzufolge die Asset-Klassen aus Aktien und Immobilien ein.

Als „gutes Jahr“ bezeichnete CEO Nicolai Tangen das Investmentjahr 2021. Nach absoluten Zahlen erzielte er das zweitbeste Ergebnis des Staatsfonds in seiner Geschichte. Insbesondere sei das Ergebnis getrieben von einer starken Entwicklung der US-Aktien, insbesondere in den Sektoren Technologie, Energie und Finanzinstitute. Hierbei erzielten die Technologieaktien mit 435 Milliarden NOK (umgerechnet 43,38 Milliarden Euro) die mit Abstand höchste Rendite bei Aktien.

Auch Immobilienaktien performten gut mit etwa 27 Prozent Rendite. Der GPFG hält ganze 72 Prozent seiner gesamten Assets in Aktien, während Immobilien (ungelistet) nur etwa 2,5 Prozent der Allokation ausmachen. In diesem Segment betrug die Rendite 14 Prozent. Zusammen mit gelisteten Immobilieninvestments lag die Rendite insgesamt in der Asset-Klasse Immobilien bei 19 Prozent.

Das Segment, welches innerhalb der Asset-Klasse am meisten boomte, waren Logistikimmobilien. Demnach erzielte der Staatsfonds hier eine Rendite von 40 Prozent, wie das Magazin IPE berichtet. Der Verwalter des norwegischen Staatsfonds, NBIM, zeigte sich demnach optimistisch, dass die boomende Nachfrage nach Logistikflächen über dieses Jahr hinaus anhalten werde.

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