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17. März 2026

Oberfrankenstiftung räumt in der Kategorie „Beste Stiftung“ ab

Geschäftsführer Stefan Seewald nahm den Award von Matthias Paetzel entgegen. Heinrich Wohlfart erklärte ausführlich das Votum der Jury in einem knappen Rennen.

Der Award in der Kategorie „Beste Stiftung“ geht in diesem Jahr an die Oberfrankenstiftung. Die Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Bayreuth hatte in den vergangenen Jahren bereits mehrfach erfolgreich am Auswahlverfahren teilgenommen und Positionen unter den besten drei Kandidaten erreicht. Zuletzt wurde sie im Jahr 2022 als beste Stiftung geehrt.

Ihr Geschäftsführer Stefan Seewald nahm den Award damals wie heute freudestrahlend entgegen. Sein erster Kommentar, als die Entscheidung nun in Berlin verkündet wurde, lautete: „Das fühlt sich super an!“ In diesem Jahr überreichte Matthias Paetzel (Generali Asset Management) ihm die Siegertrophäe im Beisein von Jurymitglied Dr. Heinrich Wohlfart, der in einer Rede ausführlich auf die Punkte einging, die der Oberfrankenstiftung zum Sieg verholfen haben. Dabei machte er deutlich, dass das Rennen der besten Bewerber um diesen Award sehr knapp ausgefallen sei.

Die Oberfrankenstiftung überzeugt nach Angaben Wohlfarts „durch ein über Jahrzehnte gewachsenes, institutionell geprägtes und ganzheitlich ausgerichtetes Vermögensmanagement auf höchstem, professionellem Niveau“. Mit einem Stiftungsvermögen von rund 1,05 Milliarden Euro verfüge sie über eine substanzielle Kapitalbasis, die strategisch breit diversifiziert und konsequent auf die nachhaltige Generierung stabiler ordentlicher Erträge ausgerichtet sei, so der Kommentar der Jury, der auch Dr. Christoph Mecking vom Institut für Stiftungsberatung und Ernst Wittmann (Wilhelm-Sander-Stiftung) angehören.

In seiner Rede hob Juror Wohlfart hervor, dass die Oberfrankenstiftung sich auf eine klar definierte, langfristig verankerte Strategische Asset-Allokation mit einer bewusst akzentuierten Aktienquote stützt. Diese „pro Aktien“-Positionierung werde nicht opportunistisch, sondern diszipliniert und regelbasiert umgesetzt. „Ein systematischer Rebalancing-Ansatz stellt sicher, dass Marktschwankungen kontrolliert genutzt und Risikoparameter konsequent eingehalten werden“, sagte Wohlfart und merkte an, dass die Stiftung dabei eine Politik der ruhigen Hand verfolge, die Resilienz, Kontinuität und Substanzerhalt über kurzfristige Marktbewegungen stelle.

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