Alternative Anlagen
15. April 2024

Ölfonds ohne Private Equity

Asset-Klasse zu teuer und zu wenig transparent. Öffnung gegenüber Private Equity zu späterem Zeitpunkt möglich.

Der norwegische Ölfonds bleibt gegenüber Private Equity abstinent. Dies beschloss die Regierung in Oslo am Freitag. Als Gründe nannte Finanzminister Trygve Slagsvold Vedum die hohen Gebühren, die geringere Transparenz und dass es einen breiten politischen Konsens brauche.

Mit einem Beschluss pro Private Equity wäre auch eine neue Investmentphilosophie verbunden. Schließlich lautet das bisherige Erfolgsrezept, die liquiden Märkte systematisch und breit diversifiziert abzudecken. Die Strategische Asset-Allocation des Staatsfonds sieht eine 70:30-Verteilung in Aktien und Anleihen vor. Bis zu sieben Prozent können aber auch in Immobilien und bis zu zwei Prozent in Erneuerbare Energien investiert werden. In der Diskussion war laut Reuters eine Private-Equity-Quote von fünf Prozent, was in etwa einem Betrag von 80 Milliarden Dollar entspricht.

Finanzminister Trygve Slagsvold Vedum betonte jedoch, dass es sich nicht um eine endgültige Entscheidung handele. „Wir haben beschlossen, dass wir uns nicht gegenüber ungelisteten Anteilen zum jetzigen Zeitpunkt öffnen. Wir werden uns mit dieser Frage weiter beschäftigen.”

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