Awards
14. Oktober 2020

Osram überzeugt durch professionelle Governance-Struktur

Osram schafft bei den portfolio institutionell Awards 2020 nun den Sprung vom zweiten (vergangenes Jahr) auf den ersten Platz in der Kategorie „Bester Corporate Treasurer“. Zusammen mit dem ­Sponsor, Alliance Bernstein, vertreten durch Philipp Lehner, gratulierte ­Jurymitglied Erhard Wehlen (Verband Deutscher Treasurer) auch im Namen der beiden anderen Jurymitglieder Jeanette Leuch (Partner, Invalue AG) und Hans Rübel (ehemals Bosch Pensionsfonds) dem Preisträger zur begehrten Trophäe.

Roland Mitten­huber, Leiter Corporate Finance & Treasury von Osram, nahm die Auszeichnung mit großer­ Freude entgegen: „Wir waren im vergangenen Jahr auf dem zweiten Platz und wurden sehr gut gecoacht von Herrn Wehlen. Ich gebe zu, ich wollte diese Skulptur haben, auch, weil ich sie schön ­finde!“ Bei einem kleinen Team aus im Endeffekt zwei Personen, die das Pension Management für 80 ­Gesellschaften in 70 Ländern durchführten, ­werde natürlich viel outgesourct. Im Vorfeld der Awards fand dann noch ein Personalwechsel statt, Mittenhuber bekommt demnächst ­einen neuen ­Kollegen. „Der neue Mitarbeiter will den Fokus auf ESG legen, da gibt es noch ein bisschen nachzuholen, da wir sehr index­getrieben agieren“, wagte Mittenhuber einen Ausblick.

In ihrer Laudatio hob die Jury den „strukturierten und ­zielorientierten Investmentprozess“ hervor. „Osram ist mit einem hohen ­Ausfinanzierungsgrad ausgestattet. Die konsequent auf die Verbindlichkeiten ausgerichtete Asset-Management-Strategie ­verfolgt das übergeordnete­ Ziel, die Volatilität des Ausfinanzierungs­grades zu reduzieren. Das operative Liquiditätsmanagement ­sichert den Zahlungsprozess, ­fokussiert die Vermeidung von Ausfall­risiken und optimiert die Zinsergebnisse. Negativzinsen konnten vermieden werden.“ Zudem zeige­ die Gewinnerin professionelle Governance-Strukturen mit konsequenter Trennung wesentlicher Funktionen und ein aussagekräftiges Risikomanagement. Die Kombination von Outsourcing und ­eigenen Pensions- und ­Anlageexperten ermögliche dem Unternehmen­ einen effizienten Zugang zu hochwertigen Anlage- und Risikomanagement­prozessen. Der Asset-Management-Ansatz orientiert sich an den Risikotreibern der Verpflichtungen. „Die ­Gewinnerin zeigt mit ­ihren ­Ansätzen, wie, eingebettet in ­professionelle Governancestrukturen, eine Treasury-­­Funk­tion einen wesentlichen Beitrag im strategischen Risikomanagement übernehmen kann.“ Auf den zweiten Platz kam in diesem Jahr der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen.

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