Private Equity schwächelt und ist trotzdem Top
Pitchbook leuchtet das Private-Markets-Universum aus. Private Equity rentiert nur noch halb so hoch.
Private Equity hat seit dem großen Zinsanstieg einen schweren Stand. Wie der aktuelle globale Fund Performance Report von Pitchbook konstatiert, lag Private Equity in den vergangenen zwölf Monaten im Vergleich mit den anderen Private Markets mit am weitesten unter dem 10-Jahresdurchschnitt. In Zahlen: 7,2 beziehungsweise 14,3 Prozent. Aber: Mit diesen 7,2 Prozent kann auf den Private Markets nur Venture Capital mithalten. Mit sehr konstanten Renditen im hohen einstelligen Bereich kann dagegen Private Debt aufwarten. Allerdings waren es in der jüngsten 1-Jahres-Periode nur 3,9 Prozent.
Äußerst mager fallen bei Private Equity die Ausschüttungen aus. Allerdings besteht Hoffnung, so die Experten von Pitchbook: Verbesserte Transaktions- und Exit-Aktivitäten könnten im zweiten Halbjahr 2025 zu einer Erholung führen. Die DPI-Multiplikatoren für jüngere Jahrgänge scheinen sich normal zu entwickeln, entscheidend werden aber die späteren Jahre sein.
Steigende Ausschüttungen würden die Zuversicht bestärken, dass das Private-Equity-perpetuum-mobile wieder ins Rollen kommt. Dann können sich Anleger auch wieder Hoffnungen auf die Rückkehr zweistelliger Renditen machen. Über 15 Jahre waren es stolze 14,7 Prozent.
Autoren: Patrick EiseleSchlagworte: Private Equity
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