Traditionelle Anlagen
29. Oktober 2018

S&P sieht Italien negativ

Ratingagentur senkt Ausblick. BBB-Rating bleibt aber bestehen.

Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat am Freitagabend ihre Bewertung der Bonität Italiens nicht geändert. S&P hat allerdings den Ausblick von „stabil“ auf „negativ“ gesenkt. Die Bonitätsnote bleibe aber zunächst weiter bei „BBB“, teilte die Agentur in London mit. Dagegen hat vor kurzem die Ratingagentur Moody´s die Kreditwürdigkeit Italiens auf BBB- gesenkt. Die dritte bedeutende Ratingagentur, Fitch, hat Ende August den Ausblick für die italienischen Staatsfinanzen auf negativ gesenkt, die Ratingnote BBB aber beibehalten.

Zuvor hatte die italienische Regierung einen Haushaltsentwurf vorgelegt, der nicht den Regeln in der Eurozone entspricht. So soll das Haushaltsdefizit im kommenden Jahr bei 2,4 Prozent liegen. Ursprünglich waren 0,8 Prozent zugesagt worden. Der Haushalt wurde von der EU-Kommission abgelehnt.

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