Asset Manager
25. Juni 2018

Swiss Life kauft Unternehmensimmobilien-Manager Beos

Mit der Übernahme will Swiss Life Position im deutschen Immobilienmarkt ausbauen und im Third Party Asset Management wachsen. Beos ist Dienstleister für Bestandsobjekte.

„Mit dem führenden Investment-Manager von Unternehmensimmobilien können wir unser Geschäft in Deutschland um ein ausgezeichnet positioniertes Unternehmen ergänzen. 
Beos wird uns dabei unterstützen, die erfolgreiche Wachstumsstrategie von Swiss Life Asset Managers im Bereich des Third Party Asset Managements weiter voranzubringen und uns Zugang zu neuen institutionellen Kunden zu eröffnen“, lässt sich Stefan Mächler, Chief Investment Officer der Swiss Life-Gruppe, in einer Unternehmensmitteilung zitieren. „Die Transaktion unterstreicht unsere Ambition, unsere Position als führender europäischer Immobilien-Asset-Manager weiter auszubauen.“
Die Beos AG ist laut der Unternehmensmitteilung in Deutschland der führende Investment-Manager von Unternehmensimmobilien mit Hauptsitz in Berlin. Das Unternehmen, das 1997 gegründet wurde, beschäftigt heute rund 150 Mitarbeitende in interdisziplinären Teams und verfügt über weitere Niederlassungen in Hamburg, Frankfurt, Köln, München und Stuttgart. Beos entwickelt und managt gemischt genutzte Gewerbeobjekte aus den Bereichen Büro, Produktion, Service und Logistik. Als Dienstleister für Bestandsobjekte von institutionellen Investoren ist Beos in allen grossen Städten Deutschlands vornehmlich für mittelständische Nutzer aktiv.
Die Beos AG werde als Gesellschaft unverändert und eigenständig fortgeführt. Alle Standorte, alle Arbeitsplätze und Funktionen bleiben erhalten. Ingo Hans Holz und Stephan Bone-Winkel bleiben im Aufsichtsrat und im Investment Komitee für alle Projektentwicklungen. Unverändert übernehmen sie auch das Co-Investment in dem Value Investment Fonds der Gesellschaft. Martin Czaja, Sprecher des Vorstands von Beos: „Beos verfügt über erhebliches Wachstums- und Gewinnsteigerungspotential. Gemeinsam mit Swiss Life Asset Managers eröffnen sich unserem Unternehmen und den Mitarbeitenden neue langfristige Perspektiven, um im kompetitiven Immobilienmarkt nachhaltig zu wachsen.“
Weiter wird mitgeteilt, dass Beos im Jahr 2010 den ersten Spezialfonds für Unternehmensimmobilien mit einem Volumen von 400 Millionen Euro auf den Markt gebracht habe. Dadurch habe Beos deutschen institutionellen Investoren den Weg in eine neue Asset-Klasse geebnet. 2012 platzierte Beos einen Nachfolgerfonds mit einem Investitionsvolumen von 700 Millionen Euro und 2015 den dritten Spezialfonds für Unternehmensimmobilien mit einem Investitionsvolumen von 1,1 Milliarden Euro. Beos verwaltete per Ende 2017 Immobilien im Wert von 2,6 Milliarden Euro mit einer gemischt genutzten Mietfläche von über 2,6 Millionen Quadratmetern.
Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden wird die Transaktion im dritten Quartal 2018 vollzogen. Über den Verkaufspreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.
 portfolio institutionell, 25.06.2018/Patrick Eisele
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