Anleger bleiben gegenüber Infrastruktur sehr aufgeschlossen. Trotzdem fällt den Anbietern aus verschiedenen Gründen das Fundraising schwer. Ein Grund für die Zurückhaltung: Die Asset-Klasse ist weniger sortenrein als früher. Neben Datacentern spielt die Musik vor allem in der Energy Transition.
In den vergangenen drei Jahren ist die Alternatives-Allokation der deutschen Versicherer laut dem BAI deutlich angestiegen. Der Verband geht davon aus, dass die Entwicklung fortdauert.
Das Interesse institutioneller Anleger an Private Debt reißt nicht ab. Doch wie steht es um den Zugang? Wer bietet Hilfestellung? Und was braucht man, um erfolgreich in Kredite zu investieren? Eine Anlaufstelle sind Rechtsberater und Admin-Plattformen.
Die Schweden planen den Zusammenschluss mit Coller Capital, um „das attraktivste Private-Markets-Unternehmen“ aufzubauen. Auch der Name der künftigen Gesellschaft steht schon fest: Coller EQT.
Private Markets brauchen viel mehr Öffentlichkeit – dies sagen zumindest viele, sich mit Eltifs oder Evergreen-Funds wappnende General Partner, mit denen sie in den Kampf um die lukrativen Wholesale- und Retail-Gelder ziehen wollen. Institutionelle Anleger verfolgen diese Pläne eher mit Skepsis. Zurückhaltung herrschte seit dem Zinsanstieg auch bezüglich neuer Commitments, was teils einem Mangel an Exits und teils wieder attraktiven Anleihemärkten geschuldet ist. Zur Erörterung der Lage und zur Lösungssuche auch gerade bezüglich von Selektionsfragen lud portfolio institutionell etwa 50 LPs und acht GPs auf das zweite Private Markets Forum nach Düsseldorf – und um den Private Markets zumindest etwas Öffentlichkeit zu geben.
In den kommenden Jahren winkt bei alternativen Anlagen ein jährlicher Ertrag zwischen sieben und zwölf Prozent. Doch nicht jeder Investor kann die Risikoprämie nach Belieben einstreichen.