Wunsch und Wirklichkeit bei Betriebsrenten
Neue Studien haben die Wünsche von Arbeitnehmern für die bAV deutlich artikuliert. Wie das BRSG 2.0 darauf eingeht und was für die weitere Zukunft an Wünschen offenbleibt. Ein Weiter so verbietet sich.
Neue Studien haben die Wünsche von Arbeitnehmern für die bAV deutlich artikuliert. Wie das BRSG 2.0 darauf eingeht und was für die weitere Zukunft an Wünschen offenbleibt. Ein Weiter so verbietet sich.
Der langjährige Geschäftsführer der Aba, Klaus Stiefermann, ist neuer Vorstandsvorsitzender von Pensions-Europe. Aba-Chefin Beate Petry sagt, die Aufgabe erfordere Mut und viele Mitstreiter.
Gestiegene Schäden machen Erhöhung auf 1,2 Promille nötig. Auflösung von Rückstellungen mindern den Anstieg des Beitragssatzes.
Die Übertragung von Ansprüchen auf Betriebsrente bei Wechsel des Arbeitgebers hakt seit Jahren. Halbwegs vernünftig ist sie nur bei der Direktversicherung geregelt. Jetzt häufen sich Ideen, dies im Sinne der Arbeitnehmer auch bei anderen Durchführungswegen zu verbessern.
Metzler und Berenberg schließen separate Partnerschaften mit der Betriebsrentenszene. Daran zeigt sich: In der betrieblichen Altersversorgung rücken ganzheitliche Lösungen aus einer Hand immer stärker in den Vordergrund.
Das BRSG 2.0 ist auf der parlamentarischen Zielgeraden. Was sich zum neuen Jahr ändern wird und warum damit dennoch kein Ende für bAV-Reformen in Sicht ist. Ein Ausblick auf ein BRSG 3.0 durch Sachverständige und Arbeitsrechtler.
Die Finanzhäuser richten ihr Betriebsrentenangebot neu aus. Das Sozialpartnermodell der Finanzwirtschaft steht nun auch Unternehmen von außerhalb offen.
Für knapp die Hälfte ist die Verwaltung eine Herausforderung. WTW-Umfrage ergibt, dass auch Bilanzrisiken im Fokus sind.
Kapitalmarktnahe Betriebsrenten sind im Kommen. Doch die klassische bAV mit Garantien, zumeist über eine Direktversicherung organisiert, hält sich wacker. Mit leicht veränderten Stellschrauben bleibt die versicherungsförmige bAV auch zukunftsfähig.
Um die bAV aus der Stagnation zu führen, bedarf es vor allem sehr kapitalmarktnaher Angebote. Dazu gibt es einige Hoffnungsschimmer, auch zur reinen Beitragszusage, zur fondsgebundenen Direktzusage und zu Rentnergesellschaften.