Mindestreserve: Finanzinstitute warnen vor Plänen des EZB-Rats
Deutschlands Kreditwirtschaft warnt vor einer Erhöhung der seit 2023 unverzinsten Mindestreserve der EZB. Dabei geht es um die Verluste der Notenbanken im Euroraum.
Deutschlands Kreditwirtschaft warnt vor einer Erhöhung der seit 2023 unverzinsten Mindestreserve der EZB. Dabei geht es um die Verluste der Notenbanken im Euroraum.
Reclaim Finance und „Urgewald“ sehen die anhaltende Unterstützung von Unternehmen, die auf Kohle setzen oder neue Öl- und Gasprojekte entwickeln, kritisch. Die EZB müsse Umwelt- und Klimaaspekte in ihrem Garantiesystem beachten.
Die Rückkehr festverzinslicher Anlagen in die Portfolios institutioneller Investoren war eines von vielen Gesprächsthemen auf der Jahreskonferenz 2024. Wie ein roter Faden zog sich die „Zinswende“ von 2022 durch den Veranstaltungstag. Zugleich kam die Debatte vermehrt auch auf die anstehende „Zinswende-Wende“.
Anleger können über das Jahr 2022 viel sagen – eines aber nicht: dass es langweilig war. Parallel nach unten laufende Aktien- und Anleihekurse, die fast schon nicht mehr für möglich gehaltene Wiederkehr der Inflation oder, dass die Performance eines großen Aktienindex von einem halben Dutzend Aktien bestimmt wird, waren so nicht erwartet worden. Solche Überraschungen schaffen auch Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Kapitalmärkte. Grund genug, um auf der Jahreskonferenz von Investoren, Asset Managern und Ökonomen das Big Picture malen zu lassen.
Mit der Rückkehr der Zinsen feiert auch der Direktbestand eine Renaissance. Während Versorgungswerke ihre Bestände teils von Tiefständen wieder hochfahren, lassen andere Asset Owner ihre Direktanlagen zunehmend von externen Managern verwalten. Ein Grund ist die anspruchsvollere Kreditanalyse.
Der Zinsanstieg hat Versicherungen wie der R+V ein neues Umfeld beschert. Ob es nun eine gute Zeit ist, um in Anleihen oder besser weiter in Alternatives zu investieren? Auf jeden Fall ist es ein guter Zeitpunkt, mit einem erfahrenen Strategen, Ökonomen und Versicherungsexperten die Lage zu erörtern.
Seit März schmilzt die Europäische Zentralbank ihre Bestände aus den Wertpapierkaufprogrammen des Eurosystems langsam ab, zunächst um 15 Milliarden Euro pro Monat. Allerdings ist das nur ein passives Quantitatives Tightening. Das hat Auswirkungen auf die Märkte für Staatsanleihen, weniger für Corporates. Derweil bremst die Fed im Zuge der jüngsten US-Bankenpleite schon wieder das Tempo. Sie hat eine neue Notfallfazilität eingerichtet.
Erste Offenlegung von Emissionen in Wertpapierkaufprogrammen für Unternehmensanleihen sowie der nicht-geldpolitischen Portfolios und des Pensionsfonds für Mitarbeiter. Erste Fortschritte unter anderem durch Umschichtungen.
Risikomanager der Institute rechnen mit NPLs von 46,7 Milliarden Euro in 2022. Betroffen sind vor allem die Sektoren Einzelhandel, Tourismusbranche und Gastronomie.
Studie von Greenpeace und britischen Universitäten. Übergewicht in CO2-intensiven Sektoren.