Munich Re stellt Russlandgeschäft ein
Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Munich Re zieht sich aus Russland und Belarus zurück. Der Konzern hält russische und ukrainische Wertpapiere.
Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer Munich Re zieht sich aus Russland und Belarus zurück. Der Konzern hält russische und ukrainische Wertpapiere.
Moskau macht die Erfüllung von Forderungen aus Staatsanleihen davon abhängig, ob der Westen das Land mit Sanktionsmaßnahmen weiter unter Druck setzt. Es geht um Anleihen im Volumen von zweistelligen Milliardenbeträgen.
Nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine will der Rohstoffkonzern BP eine Beteiligung am Gas- und Treibstoffproduzenten Rosneft abstoßen. Der Rubel bricht ein.
Im Zusammenhang mit dem Angriff auf die Ukraine haben institutionelle Anleger Konsequenzen gezogen. Auslöser für Verkäufe waren auch die angekündigten Sanktionen gegen Russland.
KMU-Emittenten bleiben 340 Millionen Euro schuldig. In 2021 platzieren 30 Unternehmen über eine Milliarde Euro.
Damit ist Widerruf der Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb rechtskräftig. Nun ist PK auch formell in Abwicklung.
14 Milliarden Dollar an Katastrophenrisiken in 2021 platziert. Hohe Nachfrage wegen Zinsen und ESG.
Der Schuldscheinmarkt floriert. Während das Angebot wächst, steigen auch die regulatorischen Anforderungen.
Institutionelle Anleger schichten mehr und mehr in Alternatives um. Eine Asset-Klasse wird davon geradezu beflügelt.
Versicherer und Altersversorger stocken Private Markets auf und schmelzen Fixed Income ab, meist zulasten der überwiegend illiquiden Direktanlage. Währenddessen differenziert sich die Fixed-Income-Anlage weiter aus, sowie ebenso die Art der im Aufbau begriffenen Alternatives.