Bereits seit 2016 müssen französische institutionelle Investoren bezüglich Klimarisiken und dem Management von ESG-Kriterien reporten – oder erklären, warum sie dies nicht tun. Fünf Jahre nach Inkrafttreten untersucht ein Report nun die Bilanz der Regulierung, welche auch für deutsche institutionelle Investoren interessante Schlüsse zulässt.
Die EU verpflichtet sich im Rahmen des Green Deals auf Klimaneutralität bis 2050, eine Reihe großer Versicherer und Pensionsfonds haben sich das gleiche Ziel gesetzt. Die europäische Volkswirtschaft muss deutlich grüner werden. Was sind die Chancen und Risiken und wie können Investoren sich in diesem politischeren Umfeld positionieren?
Zentralbanken haben sich weltweit zusammengeschlossen, um gemeinsam dem Problem des Klimawandels zu begegnen. In der Warnung der BIS vor „Green Swan Events“ kulminiert eine Debatte, welche in den kommenden Jahren verstärkte Interventionen von Zentralbanken zur Integration und zum Abbau von Klimarisiken legitimieren könnte.
Von den drei Scopes, die bei der CO₂-Messung international zum Einsatz kommen, ist Scope 3 mit seinen fünfzehn Kategorien für viele Unternehmen der relevanteste. Doch die Messung dieser indirekten Emissionen ist kompliziert. Nachhaltigkeitsagenturen arbeiten daher mit Vergleichsdaten und Schätzungen, um auch die Transformationsleistungen von Unternehmen abzubilden.
Initiative von 137 Finanzinstitutionen, darunter die Allianz. Portfoliounternehmen sollen Emissionen vergleichbar und im Einklang mit 1,5-Grad-Ziel reduzieren.