Pensionswerke: Anlagen und Verpflichtungen entwickeln sich günstig
Der Ausfinanzierungsgrad der Pensionswerke im Dax eilt von Rekord zu Rekord. Rückenwind erfahren die Kapitalsammelstellen nicht nur von der Börse.
Der Ausfinanzierungsgrad der Pensionswerke im Dax eilt von Rekord zu Rekord. Rückenwind erfahren die Kapitalsammelstellen nicht nur von der Börse.
Contractual Trust Arrangements gewinnen in der Kapitalanlage an Bedeutung. Die Gründe, weshalb die kaum regulierten Treuhandmodelle seit Jahren Zulauf haben, sind häufig bilanzieller Natur: Die Ausgliederung von Direktzusagen kann Bilanzkennzahlen und Bankenratings verbessern. Und angesichts der Wirtschaftskrise müssen Unternehmen noch effizienter werden. Randgeschäftsfelder werden verkauft. So entstehen häufig neue CTAs. Auch die interne Steuerung von Pensionszusagen landet immer häufiger auf dem Prüfstand.
Steigende Pensionsvermögen und sinkende Pensionsverpflichtungen sind der Stoff, aus dem die Träume der Versicherungsmathematiker sind. Auch Finanzvorstände und Treasurer können jubeln.
Im Rahmen der Transaktion hat Vedra eine zuvor gegründete Rentnergesellschaft übernommen. Auf diese waren die Pensionsverbindlichkeiten der HRE-Holding übertragen worden.
Auch in diesem Jahr führen die Niederlande den Mercer CFA Institute Global Pension Index an. Deutschland bleibt Mittelmaß.
In den vergangenen 25 Jahren performte der M-Dax deutlich besser als der Dax. Sehen lassen können sich aber auch die Planvermögen der M-Dax-Mitglieder. Diese kommen im Schnitt auf ein Volumen von etwa einer Milliarde Euro, sind breit diversifiziert und auch in illiquide Assets allokiert. Fest steht: Die Planvermögen stehen der M-Dax-Performance nicht im Wege.
Steigende Rechnungszinsen und Erfolge auf der Anlageseite sorgen dafür, dass der Ausfinanzierungsgrad in Dax und M-Dax steigt. Was die Zahlen im Detail verraten.
Fast fünf Prozent Rendite erwirtschafteten die Dax-Unternehmen mit ihren Altersvorsorgegeldern im Jahr 2024. Teils sind die Renditen sogar zweistellig, was auf hohe Quoten an Aktien und Alternatives zurückzuführen ist. Insgesamt bewirtschaften die 40 Dax-Titel in ihren Planvermögen 264 Milliarden Euro – aber auch dieser Betrag ist ungleichmäßig verteilt.
Die Transaktion mit der AST Deutschland GmbH soll die Flexibilität und Attraktivität von Buy-out-Lösungen in Deutschland belegen. Zugleich verfestige sich das Rahmenwerk für Rentnergesellschaften mit externem CTA.
Die höheren Zinsen machen es möglich: Institutionelle Anleger denken intensiv darüber nach, die Risiken in ihren Aktiva und Passiva abzusenken. Doch das ist nicht für jeden eine Option, wie ein Blick in die Praxis zeigt. Welche Formen von De-Risking im Gespräch sind und für wen was sinnvoll ist – hier erfahren Sie es.