Die Direktanlage prägt unsere Doppelausgabe
Festverzinsliche Anlagen stehen im Zentrum der Juni-Juli-Ausgabe 2026 von portfolio institutionell. Zum Beispiel im großen Investoreninterview. Hier kommen geradezu monumentale Fragen auf.
Festverzinsliche Anlagen stehen im Zentrum der Juni-Juli-Ausgabe 2026 von portfolio institutionell. Zum Beispiel im großen Investoreninterview. Hier kommen geradezu monumentale Fragen auf.
Angesichts rekordhoher Langfristzinsen im Euroraum ziehen viele Versicherer, Pensionskassen und Versorgungswerke den Direktbestand weiter hoch. Für das Management sowie die Auswahl und Überwachung der Anlagen auf der Bilanz nutzen sie dabei oft externe Unterstützung in unterschiedlichsten Abstufungen.
Hier können Sie die Juni-Juli-Ausgabe 2026 ansehen und als PDF-Datei herunterladen.
Die gegenseitigen Übernahmen unter Asset Managern nahmen kräftig zu, im Fokus stehen häufig Private-Markets-Firmen. Der Zwang zum Wachstum um jeden Preis hat durchaus potenzielle Vorteile für Investoren. Begeistert sind trotzdem nicht alle.
Die Bilanzen von Branchenversorgungswerken wie Metallrente und Klinikrente zeigen sich robust. Über Pensionsfonds wird das Problem aufgezwungener Beitragsgarantien elegant umschifft. Konsortiallösungen mit führenden Versicherern funktionieren dabei weiter gut.
Auch die evangelische Kirche sieht aufgrund der staatlichen Schutzpflicht die Notwendigkeit, Deutschland militärisch aufzurüsten. Trotz des Sicherheitsaspekts verweigert die Kirche jedoch einem Nachhaltigkeitsstempel für Rüstungsgüter den Segen. Die eigene Kapitalanlage bleibt somit eine waffenfreie Zone. Warum Aktien und Anleihen von Rüstungsunternehmen nicht nachhaltig sind, wie man mit der Dual-Use-Thematik umgeht und was der Unterschied von Pax und Shalom ist, lesen Sie in folgendem Interview.
Die Kapitalanlage institutioneller Investoren wird komplexer und teurer. Die Investmentfunktion ganz oder teilweise an einen externen Dienstleister auszulagern, kann da Sinn machen. Das Modell des Outsourced Chief Investment Officer nimmt auch in Deutschland an Bedeutung zu.
Asset Owner wollen ihre Assets eng begleiten können. Dabei droht, dass die Grenze von zulässiger Einflussnahme zur unzulässigen Selbststeuerung überschritten wird. Orientierung für diese Governance-Frage gibt ein Urteil des Bundesfinanzhofs. Demnach ist nicht Nähe das Risiko – sondern fehlende Entscheidungshoheit.
Ein Investment in die Emerging Markets ist leichter gesagt als getan. Und das hat viele Gründe. Mit einem neuen Dachfonds adressiert die DEG Impact aus Köln nun gezielt einzelne dieser Länder, bei denen die Rahmenbedingungen besonders vorteilhaft für Eigenkapitalgeber sind. Dabei werden die Risiken über Zielfonds und handverlesene Asset Manager gestreut. Und für eine geringe Zusatzgebühr gibt es eine Garantie der EU obendrauf.
Anleger bleiben gegenüber Infrastruktur sehr aufgeschlossen. Trotzdem fällt den Anbietern aus verschiedenen Gründen das Fundraising schwer. Ein Grund für die Zurückhaltung: Die Asset-Klasse ist weniger sortenrein als früher. Neben Datacentern spielt die Musik vor allem in der Energy Transition.