Versorgungswerke

So groß ist das Netzwerk der Bayerischen Apotheker

Die Bayerische Apothekerversorgung wird 100 – und wir feiern mit und blicken zurück auf die Anfangsphase, Meilensteine und auf die Herausforderungen. Ein Schwerpunkt dabei liegt auf der Betrachtung der Kapitalanlagen und die Organisation unter dem Dach der Bayerischen Versorgungskammer. Überschattet wird das Jubiläum von Problemen mit Immobilieninvestments.

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Strategien

Weniger Aktien, mehr Alpha(potenzial)

Diversifikation gilt als der einzige Free Lunch im Asset Management. Sich zu überfressen, ist aber auch nicht sinnvoll. Streuen aktive Aktienmanager das Risiko über mehr als 200 Titel, müssen sich Anleger sorgen, dass praktisch Aktien-Beta abgebildet wird – sie aber für Benchmark-Geschmuse aktive Fees bezahlen. Ein probates Mittel, eine aktive Leistung zu erhalten, ist die Fondsmanager bei der Titelanzahl auf Diät zu setzen. Dadurch erhöht sich der Active Share, also der Unterschied zwischen Benchmark und Portfolio, deutlich in Richtung 100 Prozent.

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Interviews

Das zweite Leben der Lebensversicherung BY

Vor einem Jahr gelang dem Versicherungsverein Die Bayerische ein fulminantes Comeback: Mit der BY kehrte erstmals eine Lebensversicherung aus dem Run-off zurück in das Neugeschäft. Sehr hilfreich für die Wiederbelebung war die Strategische Asset-Allokation, die eine hohe Quote in Private Markets und Münchner Immobilien sowie eine eher kurze Duration für Anleihen vorsieht. Darüber – und über die künftige Ausrichtung der Versicherung – sprechen Finanzvorstand Thomas Heigl und Judith Lechermann, die vor kurzem die Leitung des Asset Managements übernommen hat.

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Strategien

Top-Schuldner mit Top-Zinsen

Nachrangige Anleihen solider Emittenten bieten oft ähnliche Renditen wie High-Yield-Bonds, sind aber in Stressphasen stabiler. Änderungen der Ratingmethodik machen sie nun auch für Emittenten attraktiver.

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Alternative Anlagen

Wegscheide Wealth-Welt

Die Asset-Management-Branche stagniert – das gilt für Anbieter von Private-Markets-Strategien und erst recht für die traditionellen Aktien- und Anleihe-Häuser. Ihre Zukunft sehen beide Lager in einer Verknüpfung der liquiden und illiquiden Anlagewelten – und läuten das Age of Convergence ein. Dieses Zeitalter soll dem liquiden Lager den Zugang zu Private Markets öffnen und den illiquiden Playern das Tor zur Wealth-Welt. In den USA konvergieren derweil Private-Equity-Gesellschaften mit Kunden.

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Traditionelle Anlagen

Sichere Zinsen aus der Heimat

Drei Jahre nach der Zinswende bauen noch immer viele Investoren ihre Anleihen-Allokation aus und füllen den Direktbestand wieder auf. Doch die Welt ist nicht zurück im „Old Normal“. Politische Unsicherheiten und steil steigende Staatsverschuldungen bringen neue Risiken und bescheren dem „Home Bias“ ein Comeback.

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Administration

Ist der Ruf erst ruiniert

Immobilien waren für viele Investoren in der Niedrigzinsphase eine gefragte Ertragsquelle. Die Zinswende, ein schwächelnder Transaktions- und Vermietungsmarkt sowie hausgemachte Probleme verhageln den Akteuren seit drei Jahren die Bilanzen – und erhöhen ihre Neigung, Asset Manager stärker zu kontrollieren und notfalls auch auszuwechseln. Hier spielt das Service-KVG-Modell seine Stärken aus. Allerdings gilt das nicht immer.

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Alternative Anlagen

Private Credits sind das bessere Private Equity

Bei zweistelligen Renditen mit Besicherung sagen Anleger zur privaten Kreditvergabe nicht nein. Was die Besicherungen wert sind, muss sich aber erst noch zeigen. Kritisch für den Markt ist auch das eigene große Wachstum. Wie ein Besuch der Superreturn in Berlin zeigte, ist die Stimmung derzeit auf den Private-Credit-Märkten (vergleichsweise) gut.

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