Alternative Anlagen sind in den Portfolios institutioneller Investoren fest etabliert. Aber natürlich setzen die Großanleger unterschiedliche Akzente, wie der Alternatives-Roundtable von portfolio institutionell zeigt. Im Gespräch geben ein berufsständisches Versorgungswerk, eine Solvency-II-regulierte Kommunalversicherung und ein global operierender Anbieter Einblick in ihr Know-how. Die Fachleute sprechen über ihre Erfahrungen, die sie gemacht haben, und die Ambitionen, die sie hegen. Das gemeinsame Motto könnte lauten: Der Weg ist das Ziel.
VC- und Private-Equity-Investoren bevorzugen Unternehmen jenseits klassisch-militärischer Teilbereiche. Weil deren Produkte auch zivil genutzt werden können, sind die Wachstumschancen größer.
Bei zweistelligen Renditen mit Besicherung sagen Anleger zur privaten Kreditvergabe nicht nein. Was die Besicherungen wert sind, muss sich aber erst noch zeigen. Kritisch für den Markt ist auch das eigene große Wachstum. Wie ein Besuch der Superreturn in Berlin zeigte, ist die Stimmung derzeit auf den Private-Credit-Märkten (vergleichsweise) gut.
Auf der Exit-Seite verlief das erste Halbjahr 2025 durchwachsen bis positiv. Zugleich verschärft sich der Wettbewerb der GPs um Kapital und Geschäftsabschlüsse.
Mit dem boomenden Private-Equity-Sekundärmarkt etablieren sich auch spezielle Fortsetzungsfonds. Diese punkten gleich mit mehreren Vorteilen und bieten oft eine Trophäensammlung an Top-Beteiligungen; Pensionskassen und Versicherer tasten sich aus verschiedenen Gründen nur zögerlich an das Anlagevehikel heran.
Wenn mittelständische Unternehmen nach Beteiligungskapital suchen, kommen dafür die unterschiedlichsten Finanzpartner infrage. Im Interview stellt Peter Pauli das Konzept der Bayerischen Beteiligungsgesellschaft vor.
Die Bedingungen für die Mittelbeschaffung sollen sich 2025 leicht verbessern. Co-Investments bleiben für die Fondsmanager ein wichtiges Instrument, um ihre Beziehungen zu den LPs zu stärken.