Das Vermögen der 100 größten institutionellen Endanleger ist im vergangenen Jahr um knapp 16 Prozent gewachsen. Der Platzhirsch kommt aus Japan. Und nur ein deutscher Großanleger hat es in die Top-Liga geschafft.
Die Temasek Holding mit Sitz in Singapur gehört zu den größten Staatsfonds der Welt. Der Fonds hat einen starken Home Bias und investiert über 60 Prozent seiner Kapitalanlagen in Asien. Dabei verfolgt der Fonds seine ganz eigene Nachhaltigkeitsstrategie. Neben Investititionen in Kohlenstoffspeichertechnologien setzt Temasek auch auf Impact Investments.
Vor der Wahl geistern viele Staatsfonds-Modelle für die Zusatzvorsorge durch den Markt. Aufmerksamkeit erfährt insbesondere das skandinavische Rentensystem mit staatlichen Aktienfonds in den ersten beiden Säulen. Das taugt aber nur bedingt für Deutschland.
Sie gehören zu den größten Staatsfonds der Welt und verdanken ihre Existenz vornehmlich den Ölreserven ihrer jeweiligen Länder: Der norwegische Staatsfonds GPFG ist mit einer Billion Euro Assets under Management der größte Ölfonds. Auch Abu Dhabi investiert wie sein norwegischer Counterpart nicht im Heimatland. Die Alaska Permanent Fund Corporation APFC mit 64 Milliarden Euro setzt dagegen vor allem auf Nordamerika.
Wenn der Staat pfeift, muss das Fondsmanagement springen, wie ein aktuelles Vorhaben beim größten Staatsfonds der Welt zeigt. Es steht die gesamte Anlagestrategie auf dem Spiel.